Maui – wo die Wale und Delfine zahlreich leben
1995 bin ich im Winter nach Hawaii geflüchtet und habe alle Inseln besucht. Sofort habe ich mich entschlossen, jeden Winter für immer auf Hawaii zu verbringen. Mit den Walen und Delfinen zu schwimmen, ein Leben im Lemurischen Stil zu genießen, in dem ich absolut nichts tue.
Keine Arbeit, keine Patienten, kein Schreiben.
Und ja… das habe ich viele Jahrelang gemacht und bin sogar manchmal über ein Jahr geblieben.
Maui ist Teil meiner Seele und meines Herzens, später habe ich 9 Jahre lang überwiegend im Südpazifik gelebt. Meine Seele war glücklich. Maui hat das beste Wetter der Welt, wundervolle Strände, Wale von November bis April, jede Menge Delfine und tolle Freunde sowie ein reges Sozialleben!
Delfinschwimmen Ligurien
Da viele meiner Klienten gerne nach Maui kommen wollten, aber weder die Zeit noch das Geld dafür hatten, beschloss ich, unsere Abenteuer nachzuahmen und Delfinschwimmen im Mittelmeer anzubieten. Wir holten unsere Yacht oder unseren Katamaran in La Spezia ab, segelten damit nach Imperia oder Finale Ligure und holten dort unsere Gruppen ab.
Das waren wundervolle Reisen: viel Segeln, abends leckeres Essen in gemütlichen kleinen Restaurants und immer in Gesellschaft netter Menschen und auch Kinder.
Delfinschwimmen über den Tempeln von Atlantis – Bimini 2000
Als ich halb träumend, halb in Trance die Geschichten und Vorträge über mich ergehen lasse und nicht bewusst aufpasste, höre ich Drunvalo plötzlich ganz laut sagen: „Es gibt noch einen freien Platz, um mit mir und meiner Familie nach Bimini zu gehen, um dort mit den Delfinen zu schwimmen“. Ich war plötzlich hellwach; das war ein Weckruf! Ich musste nicht überlegen, ich wusste, das hatte er nur für mich gesagt. Ich lasse normalerweise die Zeit für mich arbeiten, aber ich kann auch blitzschnell entscheiden, wenn etwas klar und wichtig ist. In der Pause ging ich auf ihn zu. So etwas machte ich sonst während Vorträgen oder Workshops nie, aber hier war es etwas ganz anderes. Ich stellte mich in die lange Schlange derer, die warteten ihn zu sprechen. Üblicherweise gehen viele Teilnehmer in den Pausen zu den Referenten, um Fragen zu stellen, also musste ich warten, bis ich an der Reihe war. Nach einer halber Stunde stand ich dann vor Drunvalo und ich sagte: „Ich komme mit nach Bimini”. Er schaute mich an und seine Augen wurden ganz weiss, was total spannend war anzuschauen. Er sagte, „Ok” und ließ darauf folgen, „Ich brauche dann nur noch deinen Reisepass und eine Kreditkarte. Falls es möglich ist, hole beides sofort, wir müssen dich nämlich umgehend einbuchen“. Ich antwortete nur: “Ok”!
Die Reise nach Bimini war voller kleiner und großer Erlebnisse. Das größte Erlebnis für mich war, dass die Delfine nichts sagten, sie gaben keinen Laut. Sie kommunizierten viel mit uns, aber ohne ihre gewöhnlichen Töne, die ich doch so sehr liebte. Sie kreisten um uns herum, waren mal bei mir, mal bei anderen. Manchmal stellten sie uns ihre Babies und Kinder vor und lautlos waren sie wieder in den türkisblauen Tiefen der Karibik verschwunden. Drunvalo erzählte uns, dass er viel Erfahrung im Delfinschwimmen hatte und dass dies das erste Mal wäre, dass sie still waren. Sie zeigten uns, so meinte er, dass der Weg für lautlose Kommunikation des Herzen jetzt offen geworden war.




