Indigos berichten

1. Wärmewellen
Der Begriff »Indigo« ist mir erst seit kurzem bekannt. Jedoch wußte ich immer, daß ich »anders« war als die anderen. Wenn mir Menschen gegenüberstehen, »lese« ich
ihre Gefühle wie in einem Buch. Ich spüre sofort, ob mir
jemand gut oder schlecht gesinnt ist, ob er lügt oder die
Wahrheit sagt. Meistens gelingt es mir, diesen Menschen
konkret zu sagen, wo ihre Stärken, Schwächen oder Ängste liegen, so daß mich jene oft nur noch verblüfft ansehen. Die meisten Menschen mögen es jedoch nicht, wenn
sie so »entwaffnet« und »durchschaut« werden, weswegen
ich es unterlasse, ihnen zu sagen, wer sie sind. Zudem abe ich anscheinend hellseherische Fähigkeiten. Es kam
schon vermehrt vor, daß ich im voraus wußte, was passiert – dazu aber später.
Schon als 10jähriger hatte ich oft (Alp-)Träume von einer gleißenden Lichtgestalt – umhüllt vom Nichts –, die
auf mich zukam. Ich kann Menschen spüren, ohne sie zu
sehen; ich denke, daß ich ihre Aura* spüren kann. Mit
meiner Mutter hatte ich schon eine telepathische Kommunikation über mehrere hundert Kilometer Entfernung.
Zudem möchte ich noch anmerken, daß auch ich in Bildern und Gefühlen denke, und es ist wirklich so, daß ich
oftmals so schnell und komplex denke, daß die Sprache
nur ein unzureichendes Mittel ist, etwas auszudrücken.
Ich würde mich nicht als Kind der »Neuen Zeit« betiteln.
Ich war und bin nicht gerade glücklich über die Tatsache,
daß ich so anders bin als die anderen, denn es bereitet mir
Probleme. Ich habe einen IQ von 143 und leide unter
ADS*. Es ist für mich immer noch ein großes Problem,
mich bei größeren Menschenansammlungen zu konzentrieren, weil so viele Gefühle und Gedanken der anderen
auf mich einströmen.
Ich bin ein Mensch, der nach ganzheitlicher Harmonie
strebt. Manche würden mich auch als hoffnungslosen
Idealisten bezeichnen. Ich habe mich schon immer stark
für Philosophie und Psychologie interessiert, wahrscheinlich um herauszufinden, was in mir vorgeht, und um
mich selber kennenzulernen.
Mich schmerzt all die negative Energie, die mich oft
umgibt, wie beispielsweise destruktive, infame, nazistische Gedanken. Dabei müßte doch jeder einsehen, daß
eine Gesellschaft nur in Frieden und Harmonie leben
kann, wenn jeder einzelne mit sich selbst im reinen ist.
Oder anders herum gesagt: Nur wer mit sich selbst im reinen ist, kann auch in Harmonie mit anderen und dem
Universum leben. Doch leider wird dies auf ewig – wie
ich fürchte – ein Wunschtraum bleiben. Denn es genügt
schon eine Person mit vergifteten Gedanken, um 1 Million anderer zu vergiften. Es verbreitet sich wie ein Virus.
Nur wer stark genug und mit sich selbst im reinen ist,
kann dieser »Krankheit« widerstehen.
Meine Lebensaufgabe sehe ich darin, mich selbst zu besiegen, ein guter Mensch zu sein und dies in Wort und
Tat vorzuleben.
In der Schule war ich zumeist unterfordert. Ich habe irgendwann nicht mehr aufgezeigt, wenn der Lehrer etwas
fragte, denn ich hätte mich fast die ganze Schulstunde
lang melden können. Dies schien mir aber zu blöd. Zudem war ich so nach innen gekehrt und schüchtern, daß
ich mich kaum jemandem mitteilte.
Ich würde mir grundsätzliche Begabungstests für alle
Schüler wünschen, denn es ist wichtig, spezielle Begabungen zu fördern. Ein besonderes Augenmerk sollte man
auf die verschlossenen Kinder haben, da in ihnen die
höchsten inneren Kräfte liegen. Man benötigt nur den
richtigen Schlüssel, mit dem das Tor zu ihrer inneren Welt
geöffnet werden kann. Dies mag langwierig und kräftezehrend sein; doch gelingt es, so findet man oftmals einen
»ungeschliffenen Diamanten« vor, der nur noch geformt
werden muß.
Leider bin ich als Kind nicht sonderlich gefördert worden, weil man mein Potential nicht erkannte. Dies mag
sich schlimm anhören, aber meine Eltern hatten nicht
den geistigen Horizont, um zu verstehen, was ich ihnen
mitzuteilen versuchte. Sie verstanden mich einfach nicht
– zudem war ich für sie doch nur ein Kind. Wie kann ein Kind einem Erwachsenen sagen, was richtig und was
falsch ist? Wenn ich mit meinen Eltern sprechen wollte,
so hörte ich sie nur sagen: »Ich diskutiere nicht mit dir
(dem Kind).« Mein Vater war recht autoritär. Jeder meiner
Versuche, ihm mitzuteilen, wie sehr seine Worte von seinen Taten abwichen, wurde im Keim erstickt. Bis ich gar
nicht mehr mit ihnen sprach und sich meine Introvertiertheit nur noch verstärkte.
Eltern und Lehrern kann ich nur raten, mit der nötigen
Aufmerksamkeit zu verfolgen, was ein Kind sagt. Eltern
und Lehrer dürfen nicht den Standpunkt vertreten: »Du
bist doch nur ein Kind; werde erst einmal erwachsen«, da
sie so jede freie Kommunikation unterdrücken. Sie müssen sich bewußt sein, daß sie zwar älter, aber dennoch
nicht perfekt sind. Das bloße Alter berechtigt einen nicht
zur Unterdrückung Jüngerer. Liebe Eltern und Lehrer:
Eigene Verhaltensweisen überdenken, Kinder ermutigen,
aufmerksam zuhören, Stärken fördern und vorleben.
Wenn Eure Worte und Taten auseinanderdriften, habt Ihr
ein Problem und nicht die anderen.
Als Jugendlicher hatte ich oftmals die gleichen Träume.
Ich sah Bilder (Orte/Räume/Einrichtungen), die ich nicht
deuten konnte. Jahre später sah ich diese Bilder wieder,
jedoch nicht im Traum, sondern in der Realität; es waren
unbedeutende Bilder, aber es waren dieselben. Kritiker
mögen sagen, daß ich nur meine, die gleichen Bilder gesehen zu haben. Nun, schon möglich. Ebenfalls erlebte
ich bislang etwa fünfmal folgendes: Ich saß am Tisch bei
meinen Eltern. Plötzlich und aus heiterem Himmel durchfuhr es mich wie ein Blitz vom Kopf bis zu den Füßen
und wieder zurück. Ich verfiel regelrecht in Starre. Plötzlich wußte ich ganz einfach, daß sich ein bestimmter Diaog zwischen zwei Personen (die anwesend waren) abspielen und dann das Telefon klingeln und jemand nach
meiner Mutter fragen würde. Und so kam es auch eine
Sekunde später.
Der Dialog, der aus insgesamt fünf Sätzen bestand,
fand wortwörtlich so statt, und das Telefon klingelte danach, und jemand fragte nach meiner Mutter! Ich denke,
das kann kein Zufall sein. Das einzige, was mich wundert,
ist der Nonsens des Dialogs und des Telefonats. Solche
Dinge kann ich nicht kontrollieren oder beeinflussen. Sie
kommen ganz einfach.
Ein anderes Mal war ich bei einem Bekannten, ca. 280
Kilometer von zu Hause entfernt. Ich war 17 Jahre alt.
Mein Bekannter interessierte sich für Esoterik und Astralreisen*. Er erzählte mir etwas über Astralreisen, und forderte mich plötzlich auf, die Augen zu schließen, da er
etwas ausprobieren wolle. Ich schloß also meine Augen.
Auf einmal spürte ich einen stärker werdenden »Energiestrahl« auf meiner Stirn, der so stark wurde, daß ich erschrocken zurückwich und die Augen aufriß. Ich fragte
ihn: »Was hast du gemacht, das tat ja schon fast weh.« Er
sagte mir dann, daß er nur seinen Zeigefinger langsam in
Richtung meines »Dritten Auges*« bewegt habe; bis ich
die Augen aufriß. Dann sagte er zu mir, daß ich wohl
über hohe mediale Kräfte verfügte. Für mich war dies
eine weitere Bestätigung für meine Vermutung, daß ich
wirklich anders bin. Am selben Abend erklärte er mir
noch, wie so eine Astralreise funktioniert, und ich versuchte später, als ich im Bett lag, das geschilderte
Prozedere durchzuführen. Es war ein unglaubliches und
noch nie dagewesenes Gefühlserlebnis. Es war ca. 23.30
Uhr. Ich fühlte starke »Wärmewellen«, die meinen Körper
durchfluteten. Ich versuchte mich, wie geschildert, von
meinem physischen Körper zu trennen. Als ich wirklich meinte, dies vollbracht zu haben, und mich selber von der
Decke des Zimmers aus im Bett liegen sah, überlegte ich,
wohin ich jetzt reisen könnte, und beschloß, nach Hause
zu reisen. Ich sah mich also unsere Straße wie in der Realität entlanggehen. An unserem Haus angekommen, hörte ich meinen Vater aus dem Schlafzimmer heraus
schnarchen. Da meine Eltern schon schliefen, wollte ich
nicht klingeln, sondern ich rief nur ein paarmal nach
meiner Mutter. Als sie nicht reagierte, beschloß ich, wieder zurückzureisen, da mir mein Bekannter auch sagte,
daß es gefährlich werden könne, wenn man zu weit reise.
Wieder in meinem Bett angekommen, grübelte ich noch
etwas über das Geschehene und schlief dann auch bald
ein.
Als ich dann einen Tag später wieder bei meinen Eltern war, erzählte mein Vater unvermittelt, daß meine
Mutter ihn in der vergangenen Nacht aufgeregt geweckt
habe, da sie mich unten vor der Haustür mehrmals hat
rufen hören. Als ich dies geschockt zur Kenntnis nahm,
ging ich auf mein Zimmer und mußte weinen. Ich hatte
Angst vor mir und vor dem, was ich erlebt hatte. Ich war
mir selbst nicht mehr geheuer.
Seit diesem Tag versuche ich, meine »Fähigkeiten«, an
denen ich mittlerweile kaum noch zweifeln kann, zu unterdrücken. Mittlerweile ist meine transzendente Geisteshaltung immer mehr einer rationalen gewichen, da ich
immer mehr an meinem Verstand gezweifelt hatte. Doch
diese Erfahrung läßt mich nicht los. Ich spüre, daß noch
starke »Kräfte« in mir verborgen sind. Dies zeigt sich beispielsweise immer dann, wenn ich das Gefühl habe, daß
mich jemand beobachtet; drehe ich mich um, schaue ich
ihm wirklich direkt in die Augen. Die Person schaut dann
meist überrascht schnell in eine andere Richtung.
T., Jugendliche, Deutschland

Ich wußte schon immer, daß ich anders bin

Ich wußte schon immer, daß ich anders bin. Aber ich
dachte, das sei normal. Ich habe mich schon immer sehr
von anderen Kindern unterschieden. Da ich mich auch
schon immer für Spiritualität*, Esoterik*, Ufos und das
Außergewöhnliche interessiert habe, wurde ich auf das
Thema »Indigo-Kinder« aufmerksam. Ich hatte zuerst gedacht, ich könnte eins sein, aber ich war mir nicht sicher
und hatte irgendwie auch Angst, eines zu sein, weil ich
Angst davor hatte, meiner Aufgabe nicht gerecht zu werden und zu versagen. Aber dann, als ich immer mehr Fakten darüber las und immer mehr davon zutrafen, dachte
ich mir, daß ich ja vielleicht doch ein Indigo-Kind bin. Ich
wurde am 1.11. geboren, das ist Allerheiligen, ist das nur
ein Zufall?
Ich bin sehr tiefgründig, einfühlsam, eigensinnig,
friedliebend und manchmal ziemlich dickköpfig. Als kreativ würde ich mich auch bezeichnen, musikalisch bin ich
ebenfalls (es wurde mir schon mehrmals von Musiklehrern gesagt, daß ich ein musikalisches Gehör habe). Zudem bin ich meiner Selbsteinschätzung nach manisch
depressiv, und ich kann manchmal wirklich gute Texte
schreiben (in Foren und Gästebüchern im Internet); sie
sind tiefsinnig, und manch einer weiß sie zu schätzen,
aber viele verstehen sie nicht. Manchmal überrascht mich
selber, was ich da so geschrieben habe. Es sprudelt einfach aus mir heraus, aber ich glaube nicht, daß es eine denkende Mensch nicht sehen kann oder, besser gesagt,
nicht sehen will. Ich bin somit glücklicher. Man kann
auch immer anderen Menschen helfen, was sehr schön
ist, aber es gibt natürlich auch Schattenseiten. Die Einsamkeit, das Nicht-verstanden-Werden, Beleidigungen
und Verspottungen, das Gefühl, nicht helfen zu können,
weil Hilfe manchmal nicht erkannt oder angenommen
wird. Wenn ich ein solches Kind sein sollte, dann habe ich
versagt; ich flüchte vor meinen Problemen, aber manchmal stelle ich mich ihnen auch – ich weiß nicht genau –
ich kann mich nicht an alles erinnern, oder vielleicht will
ich es nicht.
Ich hab sehr selten wirkliche Liebe zu spüren bekommen, wurde selten akzeptiert, wie ich bin, und ich habe
keine Kraft mehr, was bestimmt damit zu tun hat, daß ich
meinen Problemen, die mir die Kraft aussaugen, nicht
wirklich Aufmerksamkeit schenke. Ich flüchte vor ihnen.
Ich möchte eigentlich meditieren, aber es geht nicht.
Meine Eltern sind die ganze Zeit zu Hause, und ich habe
kein gutes Verhältnis zu ihnen. Sie stören mich einfach.
Es gab einmal einen Wald bei uns in der Nähe, den kannte ich, schon seit ich ein Kind war. Ich liebte diesen Wald,
dort habe ich früher immer gespielt; später habe ich dort
auch mit Freunden gekifft und halluzinogene Drogen konsumiert. Manchmal, wenn es mir schlechtging, hab ich
mich in diesen Wald zurückgezogen. Es war mein »place
to hide« (Versteck) wo ich ich sein konnte und Ruhe fand.
Aber an diesen Platz kann ich auch nicht mehr. Als ich
mich vor ein paar Wochen dorthin begab, war der Wald
verschwunden – er war grausam abgeholzt worden. Das
hat mich geschockt, und mir wurde wieder mal bewußt,
daß alles vergänglich ist und daß man jeden Augenblick
voll und ganz auskosten muß.
In der Theorie klappt das mit meinen angeeigneten
Art Channeling ist.
Auf der einen Seite ist es sehr schön, mit einem solchen
Bewußtsein und einer solchen Wahrnehmung zu leben,
denn ich kann mir vieles erklären, was der materialistisch Weisheiten immer ganz gut, aber in der Praxis schaffe ich
das irgendwie nicht; mir fehlt die Kraft, die Liebe. Ich
werde mir demnächst einen Ort suchen, an dem ich allein sein und Energie auftanken kann.
Was gibt’s noch zu erzählen? Mittlerweile habe ich fast
keine Freunde mehr. Alle haben sich in andere Richtungen entwickelt, nur ich blieb stehen, so wie ich war. Natürlich habe ich mich auch entwickelt und verändert,
aber anders. Früher, als wir noch Kinder waren, war alles
besser. Jetzt sind meine Freunde erwachsen geworden,
und ich bin immer noch ein Kind. Ich finde das sehr
schade, aber vielleicht werden auch sie irgendwann einmal ihr inneres Kind wiederfinden. Ich habe Probleme,
eine Arbeit zu finden, denn das, was mich interessiert,
kann ich nicht machen, weil die Ausbildung nicht vom
Staat finanziert wird oder weil man dafür das Abitur
braucht.
Mein Anderssein drückt sich auch durch mein Aussehen
aus. Ich habe langes verfilztes Haar (Dreadlocks*), und
das mögen manche Chefs nicht so. Abschneiden werde
ich mir meine Haare niemals, außer wenn ich es will. Ich
würde gerne Heilpraktiker werden (am liebsten im Bereich Reiki* und Phytotherapie) oder irgendwas anderes
Kreatives und Abwechslungsreiches machen.
Ich kenne eine Indigo. Ich hab sie vor ungefähr einem
Monat in einem Internetforum kennengelernt, und ich
verstehe mich eigentlich recht gut mir ihr. Sie kann sehr
gut zeichnen und Dinge sehen, die andere nicht sehen
können. Sie hatte, als sie sieben Jahre alt war, ein Kind
über die Straße laufen sehen, welches dann vor ein Auto
rannte; aber als das Auto weg war, war das Kind verschwunden. Neuerdings sieht sie dauernd jemanden in ihr Zimmer kommen, der sich auf ihre Couch setzt und
sie beobachtet. Sie hat auch keine Freunde, ist depressiv
und einfühlsam. Sie ritzt sich gelegentlich in den Arm,
vermutlich weil sie vor ihren inneren Schmerzen davonläuft und diese sie immer wieder einholen. Ich habe ihr
empfohlen zu meditieren, aber sie mag das nicht. Ich
glaube, sie fürchtet sich vor der Angst. Ich weiß nicht,
was meine Aufgabe ist, aber ich glaube, ich soll andere
einfach ein wenig inspirieren. Ich habe das Gefühl, daß
ich im wahrsten Sinne des Wortes ein Schleimer bin.
Wenn zum Beispiel zwei Leute zerstritten sind, möchte
ich sie wieder zusammenbringen. Ich höre mir ihre Meinungen an und versuche ihnen auf nette Art und Weise
ihre Probleme aufzuzeigen. Aber ich schleime nicht wirklich, ich schmiere den Leuten keinen Honig ums Maul,
ich sage ihnen ehrlich, was ich denke, aber durch die
Blume.
Als Schüler hatte ich schon so meine Probleme. Ich bin
von der zweiten Klasse in die erste versetzt worden, weil
ich total eigensinnig war. Ich war der Klassenkasper und
brauchte wahrscheinlich Aufmerksamkeit. Bei Mathearbeiten hab ich, anstatt die Aufgaben zu berechnen, lieber
die lustigen Graphiken auf dem Arbeitsblatt angemalt. Im
Zeugnis der ersten Klasse stand auch, daß ich häufig geistesabwesend sei und in meiner eigenen Phantasiewelt
lebte. Dann besuchte ich die Realschule und blieb dort in
der siebten Klasse wieder sitzen. Ich habe nie großartig
gelernt, aber Hausaufgaben habe ich doch meistens gemacht, auch wenn sie mir überhaupt keinen Spaß machten und ich überlange dafür brauchte, weil ich trödelte
und abgelenkt war. Obwohl ich nie wirklich gelernt oder
mich angestrengt habe, schaffte ich trotzdem meinen
Realschulabschluß mit einem glatten Dreierdurchschnitt.  Wahrscheinlich nur wegen der mündlichen Beteiligung,
die nämlich bei uns 60% zählte. Mir war es zu doof, immer das nachzuplappern, was der Lehrer fünf Minuten
vorher gesagt hatte. Ich finde das Schulmodell in Schweden sehr schön. Die Kinder dort haben mehr Freiheit, zu
entscheiden, was sie lernen wollen, und soweit ich weiß,
bezieht sich das nicht nur auf Fächer, sondern auch auf
Themenbereiche. Ich finde es einfach dämlich, daß man
alles mögliche lernen muß, obwohl man doch weiß, daß
man das meiste davon nie brauchen wird. Es ist so eine
Verschwendung der Energie. Die Kinder lernen etwas,
was sie nicht interessiert und was sie deshalb nicht völlig
ausschöpft. Mit dieser Energie hätten sie etwas lernen
können, was sie gebrauchen können, was ihnen Spaß
macht und sie fördert, damit sie ihre Stärken entfalten
und ausbauen können.
Mein Rat an die Erwachsenen ist: Immer Ruhe bewahren
und nicht so hektisch sein. Es heißt ja nicht umsonst: »In
der Ruhe liegt die Kraft«, und das bezieht sich auch auf
die Kraft der mentalen Ebene. Sie sollen die Kinder so akzeptieren, wie sie sind, sie sollen anfangen zu lieben. Kinder sollen so sein, wie sie sind, und nicht so, wie andere
sie haben wollen. Man sollte erst in Ruhe und in Liebe
nachfragen, wenn man etwas nicht versteht oder anders
sieht. Dann sollte man auf jeden Fall zuhören und diskutieren und nicht gleich herummeckern und Streß machen.
Man kann ja gerne Tips und Anregungen geben, aber
man sollte niemandem irgend etwas aufzwängen: Inspiration statt Manipulation!
Wenn ich die Welt mit meinen bloßen Augen betrachte, dann sehe ich eine traurige, heruntergekommene
Welt. Aber da ich ja den »Multidimensionalen Kosmos«
von Armin Risi gelesen habe, was mir die wirklichen Augen geöffnet hat, kann ich sehen, daß alles gut ist. Ich
weiß von Reinkarnation*, von Karma*, vom Ursprung des
»Bösen« – alles ist verständlich, logisch und fair, auch
wenn es manchmal nicht so scheint.
Ich wünsche mir mehr Licht, mehr Liebe und mehr
Glück, aber ich weiß eigentlich, daß ich mir das nicht zu
wünschen brauche, da es sowieso eintrifft. Es ist Gottes
Natur, zu wachsen.
B., 19 Jahre, Deutschland

Indigo zu sein ist nichts »Besonderes«

Ich habe heute von der Bezeichnung Indigo-Kind gehört.
Ich habe einige Seiten, die ich dazu in die Hand gedrückt
bekommen habe, studiert. Und ich finde es ziemlich
schwachsinnig, dies als neue, besondere Entdeckung anzupreisen. Daß ich besonders und einzigartig bin und danach strebe, bedingungslose Liebe an ein möglichst großes Umfeld zu senden, ist mir, seitdem ich bewußt denken
kann, klar. Und dies ist keine Besonderheit. Es ist in jedem und in allem. Jedoch wird es leider oft verkannt oder
nicht wahrgenommen oder/und unterdrückt. Deswegen
schreiben wir ja Geschichte.
Meine Eigenschaft, die mich momentan leider drastisch
von anderen unterscheidet und mich somit anders auftreten läßt, ist die einfache Einigkeit mit meinem Selbst und
damit mit dem ganzen Rest.
Ich nehme mein Kreuz auf mich. Dies bedeutet nicht,
daß ich leiden muß. Niemand muß leiden. Denn wer sein
»Schicksal« selbst bestimmt, empfindet kein Leid als solches, auch wenn es für viele den Anschein hat. Das Leben in Worte zu fassen ist, meiner Meinung nach, ein
hoffnungsloser Versuch, Ewigkeit zu erschaffen, wie so
vieles, was der Mensch zu erschaffen sucht.
Eigentlich gibt es nicht viel Information über meine Lebensaufgabe. Ich bin auf der Suche nach dem noch nie
Dagewesenen, nach der vollkommenen Einzigartigkeit,
nach einem noch nie dagewesenen Etwas. Ich bin auf der
Suche nach etwas völlig Neuem, nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Welt, für die Erde. Mein Weg
dorthin ist die Treppe der Wahrheit. Anzumerken ist, daß
mit dieser unglaublich viel in Verbindung steht.
Was ich mir wünsche und wie ich die Welt erfahre? Von
tief innen heraus. Von weit außen herauf. Um sie herum.
Ich wünsche! Wenn Sie hiervon tatsächlich etwas lernen
möchten, dann überlegen Sie sich, was Sie beim Lesen
gefühlt haben.
A., jugendlich, Deutschland

Geschichte 46

  1. Ich kann Ungerechtigkeit nicht ertragen

 

Mir war schon immer klar, daß ich anders bin. Von der

Indigo-Kind-Theorie habe ich allerdings erst vor wenigen

Stunden erfahren. Natürlich weiß ich nicht, ob ich ein

echtes Indigo-Kind bin, aber mir kommt so vieles sehr

bekannt vor. Ich habe im Internet den Selbsttest gemacht,

und sehr viele Punkte treffen auf mich zu.

Ich hatte schon als Kind ein großes Problem mit Autorität.

Ratschläge und Regeln meiner Mutter habe ich immer

erst in Frage gestellt und für mich geprüft. Wenn mir

die Ansicht meiner Mutter sinnvoll erschien, habe ich die

Regel befolgt – wenn nicht, dann habe ich mich schon in

frühester Kindheit gewehrt.

Ich wollte, so oft es ging, draußen sein, im Wald mit

anderen spielen, bin mit Vorliebe in fast hüfttiefen Pfützen

herumgewatet, von Garagendächern gesprungen und

auf jedes Tier zugegangen, weil ich wußte, daß mir die

Tiere nichts tun.

Ich konnte als Kind schlecht allein sein. Ich wollte

nicht schlafen, sondern erleben. Ich konnte auch oft nicht

schlafen, weil mein Kopf immer weitergearbeitet hat.

Der Kinderarzt hat zu meiner Mutter gesagt: »Sie denkt

zuviel!«

Ich war von klein auf davon überzeugt, daß es Gestalten

gibt, die viele Menschen nicht sehen. In der 3. Klasse

hatte ich eine heftige Diskussion mit meiner Religionslehrerin

(evangelischer Unterricht – ich war und bin nicht

getauft, ging aber trotzdem hin). Sie hatte unvorsichtigerweise

behauptet, es gäbe keinen Teufel. Ich war außer

mir! Ich habe zwar nie an Gott als großes Wesen im Himmel

und den Teufel in Form eines menschenähnlichen

Wesens mit Pferdehuf geglaubt, aber ich wußte, es gibt

»Das Böse« und »Das Gute« auf der Welt. Nachdem ich mitmeiner Lehrerin eine halbe Stunde lang diskutiert hatte

(ich wußte selbst nicht, woher die Argumente in meinem

Kopf kamen), habe ich mit den Worten aufgegeben: »Na,

wenn Sie meinen. Sie sind ja schließlich Lehrerin – dann

müssen Sie so was ja wohl wissen.« Aus lauter Protest

habe ich dann den Rest von dem, was als »Glauben an

Gott« bezeichnet wird, aufgegeben. Ich hatte beschlossen,

an mich selbst zu glauben. Da war ich noch keine neun

Jahre alt.

Ich hasse es, wenn jemand versucht, mich zu hetzen.

Ich kann und konnte auch schon immer alle Menschen

erst einmal leiden. Es gibt wenige, von denen ich sagen

würde, daß ich sie hasse. Und selbst die versuche ich zu

verstehen. Nur wenn jemand wirklich meine Existenz

bedrohen will (Wohnung, Verdienst etc.) werde ich zur

Furie. Freunde verteidige ich immer mit Händen und

Füßen und rede stundenlang mit ihnen über ihre Probleme,

bis wir eine Lösung finden.

Ich war von klein auf überempfindlich. Ich habe meiner

Mutter den »Struwwelpeter« aus der Hand genommen,

weil ich die Grausamkeit der Geschichten nicht ertragen

konnte. Ein Schlaflied mit der Zeile »Morgen früh, wenn

Gott will, wirst du wieder geweckt« hat mich zutiefst erschüttert,

ich bekam einen Weinkrampf, und meine Mutter

wußte nicht, was sie machen sollte. Als ich mich beruhigt

hatte, habe ich sie gefragt: »Und was ist, wenn Gott

nicht will?« Überhaupt konnte und kann ich Ungerechtigkeit

nicht ertragen. Mit sieben Jahren habe ich einmal alle

meine Stofftiere zu mir ins Bett geholt (über hundert

Stück!), weil ich dachte, die anderen Stofftiere wären neidisch

auf die drei, die immer in meinem Bett lagen. Und

dann habe ich mich die ganze Nacht vom Kopf- zum Fußende

und wieder zurückgedreht, weil ich es unfair fand,

daß ein paar Tiere zu meinen Füßen liegen mußten.

Ich war sehr frühreif, habe mich schon mit vier oder

fünf Jahren bewußt befriedigt (ich wußte damals nicht,

was dieses Gefühl bedeutet, aber es war herrlich!), und

mir war auch nicht wirklich klar, daß man »das nicht tut«.

Mit elf hatte ich den ersten richtigen Beischlaf mit einem

Gleichaltrigen, und ab da konnte ich es nicht erwarten,

erwachsen zu werden, damit ich es mit »richtigen« Männern

aufnehmen konnte – diesem Gleichaltrigen fühlte

ich mich, wie überhaupt allen Gleichaltrigen, haushoch

überlegen.

In der Grundschule war ich der reinste Entertainer, war

die Beliebteste der Klasse und hatte immer super Noten.

Mir hat es Spaß gemacht, den anderen zu helfen, und ich

fühlte mich in dieser Gemeinschaft geborgen.

Der Bruch kam nach dem Wechsel zum Gymnasium.

Keiner aus meiner alten Klasse kam mit mir. Meine »heile

Welt« war zerstört. Alle wollten auf einmal erwachsen

und vernünftig sein. Ich zog mich in mein Schneckenhaus

zurück. Der Unterricht war nicht mehr kreativ und anregend,

stupides Lernen war angesagt. Ich machte oft keine

Hausaufgaben, lernte nur vor Klausuren, vergaß dann

alles sofort wieder und fragte mich, wozu ich den ganzen

Blödsinn denn überhaupt lernen sollte. Auch heute muß

ich mich selbst austricksen, um mir Dinge zu merken, die

mich nicht interessieren. Ich kann mir sonst nur Dinge

merken, die mich interessieren und in denen ich einen

Sinn sehe. Ich weiß von fast jedem Tier, was es frißt und

wie es lebt, ich kenne die Wirkung von Hausmitteln,

kann mir Vitamingehalte von Lebensmitteln merken, aber

wehe, es fragt mich jemand nach dem Namen eines Politikers.

Ich fühle mich bei älteren Menschen wohler, weil sie

mehr Lebenserfahrung haben und man besser mit ihnen

reden kann. Auch mein Freund ist 22 Jahre älter als ich.

Ich habe eine sehr intensive Beziehung zu Tieren. Ich

habe das Gefühl, ich kann Tieren Energie und Lebenswillen

geben. Ich habe schon viele Tierbabys großgezogen

und gesund gepflegt: Tauben, Elstern, Amseln, Spitzmäuse,

Wildkaninchen, Igel, Mauersegler, Fledermäuse etc.

Glücklicherweise hatte ich eine Mutter, die das erlaubt

hat. Ich weiß oft Dinge, bevor sie ausgesprochen werden.

Es ist eine Art Eingebung – Sätze, die gleich gesagt werden,

Personen im Fernsehen, die gleich gezeigt werden,

etc. Wenn ich sehr intensiv an etwas denke, dann kann

ich in 90 % der Fälle damit erreichen, daß genau das Gegenteil

von dem passiert. Einige Billardspiele habe ich

gewonnen, indem ich sehr intensiv daran gedacht bzw.

mir bildlich vorgestellt habe, daß die Kugeln des Gegners

ins Loch rollten – was sie dann nicht taten. Das klappt

aber nicht bei allen Personen.

Ich kann sehr oft die Grundstimmung von Häusern

erspüren – ob darin glückliche Menschen lebten oder ob

darin Verbrechen geschahen. Mit meinem Freund war ich

vorletztes Jahr in Ulm (das erste Mal in meinem Leben),

und wir sind durch die Stadt spaziert. Bei einem Gebäude

wurde mir schon vom äußeren Anblick ganz komisch beklommen

zumute, und ich sagte zu meinem Freund:

»Das Haus hat aber eine beklemmende Ausstrahlung.«

Auf dem Rückweg durch die Stadt gingen wir an einer

Touristengruppe vorbei, die dieses Gebäude betrachtete,

und wir hörten, wie der Fremdenführer sagte: »Von diesem

Balkon aus hat der Stadtregent die Todesurteile verkündet.

« Mir lief ein Schauer über den Rücken.

Bin ich ein Kind der neuen Zeit? Wenn ich das tatsächlich

bin: sehr kompliziert! Menschen verstehen meine Intui-tionen nicht, die meisten Menschen spüren Stimmungen

von Gebäuden nicht und können nicht mit Tieren in Kommunikation

treten. Das sind Dinge, die man besser für

sich behält und nur stückchenweise freigibt.

Ich bekomme irgendwie immer, was ich will – es dauert,

aber ich vertraue inzwischen darauf. Selbst die Fledermaus

kam zu mir, obwohl ich mitten in der Stadt wohne

und meine Mutter immer sagte: »Da mußt du aufs Land

ziehen. Dort gibt es Fledermäuse.«

Meine Lebensaufgabe sehe ich darin, den Menschen wieder

Vertrauen in ihre Instinkte und ihre Intuitionen zu

schenken, sie langsam an altes Wissen heranzuführen.

Ihren Blick für das Wesentliche zu öffnen. Ich schreibe –

und in diesen Romanen versuche ich diese Dinge zu verarbeiten,

damit andere sie verstehen und Vertrauen gewinnen

oder zumindest anfangen, Dinge zu sehen. Bisher

ist aber noch nichts veröffentlicht.

Die Erwachsenen sollten versuchen, uns zu verstehen. Sie

sollen unserem »Wissen« vertrauen, mit uns reden, bereit

und offen sein, mit alten Normen zu brechen, um mehr

zu erfahren und innerlich zu wachsen. Sie sollten uns niemals

einsperren und unterdrücken! Das ist das Schlimmste,

was ich mir vorstellen könnte. Wir wissen, was wir

brauchen, was wir können und was wir wollen. Ich habe

beispielsweise von klein auf den Verzehr von Fleisch verweigert.

Meine Mutter hat irgendwann einen so großen

Druck auf mich ausgeübt, weil sie Angst hatte, ich könnte

mich ohne Fleisch nicht richtig entwickeln, daß ich irgendwann

aufgegeben habe, nur damit sie ruhig ist. Warum

konnte sie nicht akzeptieren, daß ich wußte, was gut

für mich ist?Ich glaube, ich kann die Aura von einigen Menschen, von

einigen Tieren und von Bäumen sehen. Aber ich bin mir

nicht so sicher, ob das nicht doch physikalisch erklärbare

Phänomene sind, die ich da sehe. Ich tue mich sehr

schwer damit, solche Phänomene wirklich zuzulassen –

einerseits will ich sie wahrnehmen, aber andererseits

machen sie mir auch angst, weil ich dann noch klarer

erkennen muß, daß ich anders bin als andere. Das mit der

Herkunft ist eine gute Frage, und ich würde gerne mal

eine Rückführung machen. Ich habe von klein auf das

Gefühl, daß ich durch einen Messerstich im Rücken sterben

werde, ich kenne genau die Stelle, ich spüre sie – vor

allem wenn mir etwas angst macht. Vielleicht ist das keine

Information aus der Zukunft, sondern eine »Erinnerung

« aus einem früheren Leben?

Ich wünsche mir, daß die Menschen aufwachen, Phänomene

als etwas Wunderbares annehmen und sich nicht

davor verstecken. Dieses Versteckspiel macht Menschen

wie mir das Leben schwer – wir können mit niemandem

reden und fangen an, unsere Fähigkeiten zu verdrängen.

F., ältere Indigo, Deutschland

71. Ich sehe und spüre die Aura von Menschen

Ich habe mich hier schon immer irgendwie fremd gefühlt,
konnte aber niemandem erklären, woher ich weiß, was
ich weiß. Mein Denken ist anders. Ich kann in anderen
Seelen lesen und Dinge tun, die andere nicht tun können.
Ich konnte vor meiner Einschulung lesen und wußte
damals schon, was ich später tun werde. Ich kann Dinge
nach meinem Willen beeinflussen und lesen, was die
Menschen um mich herum denken. Ich kann sehen, was
Menschen in ihrem Leben an Leid erfahren haben.
Wie ist es für mich, ein Kind der Neuen Zeit zu sein?
Schwierig und doch schön. Ich kämpfe mit dem Gefühl,
ausgegrenzt zu sein, und doch kann ich mit meinen Fähigkeiten viel verändern.
Mein Leben erfahre ich als seltsam schön, unheimlich
und doch wunderbar.
Leider kenne ich keine Indigos und fühle mich oft allein.
Ich lerne unheimlich viele Menschen und ihre Geschichte
kennen. Viele Wunder geschehen an mir selber.
Ich bin hier, um das Leid, das manche Menschen in meinem Umkreis erfahren, zu lindern. Ich bin hier, um ihnen mitzuteilen, daß es nicht nutzlos ist, auf der Welt zu
sein, auch wenn sie manchmal alles verloren haben. Ich
will ein Lächeln verschenken, um Menschen klarzumachen, daß unsere Erde Liebe braucht.
Ich hatte in Mathe, Chemie und Physik schon immer
schlechte Noten. Ich wußte: 90% von dem, was wir lernen, ist für die Welt dort draußen nicht zu gebrauchen. Ich langweilte mich oft, fühlte mich allein und wurde oft mit der Begründung ausgegrenzt: Du bist so komisch. Eine Schulreform wäre wirklich dringend erforderlich. Die Schüler – egal ob Indigos oder nicht – müßten wieder mehr in Einklang mit sich selbst kommen. Mit Verständ- nis und Geduld könnten die Erwachsenen uns unterstützen und uns helfen. Eltern würde ich raten, ihre Kinder einfach machen zu lassen. Sie sollten auch kein Unverständnis zeigen, wenn ihr Kind zu erklären versucht, daß da neben ihnen ein Engel steht. Auch wenn sie ihn nicht sehen können: Ge- duld haben und zuhören. Ich sehe und spüre die Aura von Menschen sehr deutlich und auch die Energie, die um sie herum ist (auch die von Häusern oder Räumen). Mein Engel ist seit meiner Ge- burt bei mir. Er zeigt mir die Wahrheit hinter den Dingen. Zudem bekomme ich Hilfe von Lichtwesen, die mir teil-weise durch den Alltag helfen und ihn mir erleichtern. Ich sehe, daß sich alle nach Liebe sehnen und keiner den ersten Schritt tut. Ich wünsche mir, daß jeder ein Lächeln verschenkt und mit Liebe auf Haß antwortet. M., Deutschland