

Kapitel 1:
Was sich jedes Kind wünscht
„Mama, warum hast du mir nie etwas über Licht, Spiritualität und Energie erzählt, als ich klein war?“, frage ich
meine Mutter. Ich sehe, wie sie innerlich erschrickt. Ihr
Gesichtsausdruck verändert sich, so wie meist, wenn
sie etwas nicht mag. Sie schaut mich an und weiß gar
nicht, was sie nach all den Jahren darauf antworten
soll.
Ich sage ihr: „Mir hat es in meiner Jugend total gefehlt, zu
wissen, wie ich mit den verschiedenen Energien umgehen
kann oder wie meine Aura funktioniert, was die Farben bedeuten, die ich bei anderen sehe und warum Menschen sich
gegenseitig Energie rauben. Ich wusste auch nie genau, wie
ich mit den unsichtbaren Welten umgehen sollte oder mit
all den Wesen, die ich sah. Jahrelang habe ich versucht zu
verstehen, welche Realität die „wirkliche“ ist und warum
ihr meine Welt meist spottend eine Traumwelt nanntet?
Dabei war es eher eure Welt, die für mich nicht real war.“
Der Gesichtsausdruck meiner Mutter ändert sich
nochmals. Sie schaut mich jetzt ein wenig verzweifelt
an. „Gott“, höre ich sie denken, „lass das bitte nicht wahr
sein, all diese Fragen nach so vielen Jahren“.
Mir ist bewusst, dass sie mir nicht wirklich antworten
kann. Sie weiß ja schließlich kaum etwas über diese
Themen, weil ihre Eltern, ihre Lehrer oder ihr Leben
sie darüber nie etwas gelehrt haben.
Als Kind und Jugendliche konnte ich nie verstehen,
warum ich von meinen Eltern keine geistige oder spirituelle Begleitung bekam. Da war einfach nichts zu
machen. Immer wenn ich Dinge sah, die sie nicht sehen konnten, wurde mir gesagt, ich sollte lieber geschwind meinen Mund halten. Heute, als Erwachsene,
weiß ich, dass ich es ihnen nicht übelnehmen darf. Sie
konnten es mir nicht beibringen, weil sie es selbst nie
von ihren Eltern oder Großeltern gelernt hatten.
Ein gesundes Bewusstsein und Selbstwertgefühl schaffen
Vielen Eltern geht es heute ähnlich. Sie würden ihre
Kindern gerne spirituell begleiten, sie zu selbstbewussten, gesunden, starken Menschen erziehen, die
ein glückliches Leben in Fülle, Freude, spirituellem Bewusstsein, Liebe und materiellem Wohlstand führen.
Jedoch wissen sie kaum, wie sie das meistern oder wo
sie ansetzen können. Es fehlt ihnen an eigenem Wissen und Bewusstsein, an fundierter Hilfe, praktischen
Anleitungen und spiritueller Unterstützung.
Es ist nur allzu offensichtlich, dass wir als Menschheit
an einem Punkt der Entwicklung angelangt sind, an
dem wir realisieren, dass es so, wie wir jetzt denken
und leben, nicht weitergehen kann.
Das Zusammenleben, die sozialen Netze, die Gesundheitssysteme, die Wirtschaft, die politischen Verbindungen mit anderen Ländern, die Kommunikation zwischen
den Generationen sind überall – weltweit – gewissermaßen festgefahren. Viele Menschen spüren, dass wir
in einer Sackgasse gelandet sind und dringend einen
Ausweg suchen müssen, der sich meines Erachtens
nur über ein kollektives Erwachen im geistigen Bewusstsein finden lässt. Hilfe könnte von jenen Menschen kommen, die seit Urzeiten versuchen, in harmonischer Verbindung mit der Erde zu leben, ohne
sie komplett auszubeuten, zu zerstören und ohne ihre
Brüder und Schwestern, die Tiere und die Natur, töten
oder zerstören zu wollen: von den sogenannten Urvölkern, den indigenen Gruppierungen, die es geschafft
haben, bis ins 21. Jahrhundert hinein zu überleben,
wenn auch unter schwersten Bedingungen.
Ich bin der Meinung, dass wir es unseren Kindern,
dem Leben und der Welt schulden, erneut nach dieser
Möglichkeit eines Lebens in gemeinsamer Spiritualität
und Verantwortung für die Erde zu streben. Und dass
wir bereit sein sollten, voneinander zu lernen!
Es gilt, keine Zeit mehr zu verlieren, es den neuen
Generationen zu ermöglichen, als umweltbewusste,
ehrliche Menschen heranzuwachsen, die ein wahrhaftiges, verantwortliches Miteinander in allen Bereichen
tief im Inneren vollziehen und so im Außen leben.
Somit könnte vielleicht ein wirklicher Wandel auf der
Erde bewirkt werden.
Die Fähigkeit, miteinander gemäß den spirituellen,
geistigen Naturprinzipien leben zu können, tragen
wir seit Anbeginn der Zeiten in unseren Genen und
Herzen. Würden wir uns wieder an diese Urverbindung mit der Lebenskraft, mit Mutter Erde und den
geistigen Energien, erinnern, könnten wir es auch unseren Kindern ermöglichen, das alltägliche Leben in
dieser materiellen Welt mithilfe eines erfüllten, geistigen, spirituellen Bewusstsein zu bewältigen.
Wir leben in einer Zeit, in der sich alles gigantisch
schnell verändert. Informationen und Erneuerungen
überschlagen sich förmlich. Kollektiv dürsten wir
nach Frieden, Ruhe, Entspannung und wahrer Erfüllung und möchten unsere Kinder vor Überforderung
und Entfremdung bewahren.
Viele Erwachsene, die in den letzten zehn Jahren Eltern geworden sind, spüren, wie gerne sie neue Wege
einschlagen würden. Sie können aber keine praktische Umsetzung finden, weil sie selbst keine wirkliche
spirituelle Orientierung hatten oder haben. Vor allem
fehlt es ihnen an gelebter Spiritualität.
Wo aber können wir anfangen, jetzt wo der Kreis unterbrochen wurde? Die Kinder sind vielleicht schon
fünf, acht oder zehn Jahre alt, genießen eine christliche
Erziehung aus der Hoffnung der Eltern heraus, ihren
Kindern eine geistige Orientierung mitzugeben. Viele
müssen erfahren, dass da jedoch etwas fehlt, vor allem
wirklich gelebte Spiritualität.
In früheren Zeiten waren die Großeltern die idealen
spirituellen Lehrer/innen für unsere Kinder. Mit viel
Muße und engelhafter Geduld wurden sie von ihnen
langsam an die Naturprinzipien, die sozialen Lebensregeln und die spirituellen Gesetze herangeführt. Bewusst oder unbewusst erteilten die Großeltern zahlreiche kleine Einweihungen in das Leben und in die
unterschiedlichen Lebensstufen.
Da wir heute nicht mehr in Klans leben und die Großeltern oft weit entfernt wohnen, müssen sich die Eltern selbst Zeit nehmen, ihre Kinder in die Gesetze der
Natur und Spiritualität einzuführen.
Daraus ergibt sich die Frage: „Wie können wir als Eltern einen Weg finden, die Kinder spirituell zu begleiten und geistig so zu versorgen, dass daraus weder ein
Dogma noch ein religiöses Getue wird?“
Im Folgenden möchte ich versuchen, diese Fragen zu
beantworten und Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, dabei helfen, einen neuen Weg zu finden.
Es sollte ein Weg werden, der Spaß macht, leicht ist
und der zu einer festen liebevollen Verbindung zwischen Eltern und Kindern führt. Es ist überhaupt
nicht wichtig, ob Sie selber eine spirituelle Erziehung
erhalten haben oder was Sie über geistige Gesetze
wissen. Sie können einfach mit Ihren Kindern zusammen wachsen und sehen, wohin Sie dieser Weg führen
wird. So wird es ein Abenteuer werden, das Sie mit
Ihren Kindern gemeinsam erleben können.
Wie fange ich an?
Zum gemeinsamen Wachstum braucht es einen täglichen Dialog, ein neugieriges Erforschen, ein gemeinsames Entdecken. Das ist lebenswichtig. Die folgenden,
nicht allzu langen Kapitel sind dazu gedacht, dass Sie
sie Ihren Kinder abends, vor dem Schlafengehen vorlesen. Über das jeweilige vorgelesene Thema können
sie dann mit den Kindern ins Gespräch kommen, oder
anders gesagt: Die Kinder werden mit Ihnen ins Gespräch kommen, da sie viele Fragen haben werden.
Lustige oder ernste Fragen, wundervolle Ideen, Lösungen und Einblicke werden sich ergeben, und Sie
werden auf diese Weise auch erfahren, was Ihre Kinder über Gott, Engel, Geister oder Auren denken und
wissen. So werden Sie feststellen, dass so einiges in
ihnen lebt, was Sie nie vermutet hatten. Gemeinsam
können Sie dann beratschlagen, philosophieren und
herausfinden, wie das alles funktionieren könnte.
Zusammen mit den Kindern finden Sie so eine individuelle Art und Weise, sich der Naturgesetze des Lebens und des Lichtes bewusst zu werden, um sie dann
in das tägliche Leben zu integrieren. Diese Gespräche
sind sehr wichtig und werden Ihnen dabei helfen, Ihren eigenen, ganz persönlichen Weg der spirituellen
Entwicklung zu finden.
Was sollte man beachten?
Wenn wir als Erwachsene einmal anfangen, uns zu erinnern, wie wir früher als kleines Kind das Sichtbare
und Unsichtbare erlebt haben, ist oft schon die „halbe
Arbeit“ getan. Da wir als göttliche Wesen mit „Allem“
verbunden sind, tragen wir die Weisheit aller Zeiten in
unseren Zellen, Genen und unserer DNS. Wir haben
nur vieles vergessen – oder waren vielleicht auch gezwungen, es zu vergessen, damit wir in dieser materiellen Welt funktionieren und überleben konnten.
Der beste Weg zu einem Dasein in Fülle scheint mir
persönlich ein Leben zu sein, das auf den Energiegesetzen und Naturprinzipien beruht. Alles was in unserem Universum existiert, ist diesen natürlichen Regeln
und Prinzipien unterworfen. Wenn man sich ihnen
nicht widersetzt, sondern sie sich eher zum Freund
macht und in sein Leben einbezieht, ändert sich spontan – wie durch ein Wunder – das ganze Leben.
Was sind eigentlich Energiegesetze und Naturprinzipien?
Unter Energiegesetzen und Naturprinzipien verstehe
ich ein sehr breit gefächertes Feld, in dem die Natur
und die Existenz uns zeigen, wie ihre Regeln oder Gesetze durch die Äonen der Zeit funktionieren, um Leben
aufrechtzuerhalten und positive Energie in Wachstum,
Überleben, Harmonie und Balance zu lenken.
Energie folgt natürlichen Bahnen und Mechanismen, und
wenn wir diese nicht respektieren, wird sie blockiert. Ihr
Fluss stagniert, und alles stirbt ab.
Ein einfaches Beispiel von einem Naturprinzip ist das
Gravitationsgesetz: Halten wir etwas in der Hand und
öffnen sie, fällt der Gegenstand nach unten auf den
Boden. Er kann also nicht durch die Luft fliegen oder
schweben, sondern wird von der Erdanziehungskraft
angezogen.
Die klassische und die Quantenphysik wie auch das
Leben der Tiere und Pflanzen zeigen uns Regelmäßigkeiten, die sich niemals ändern. In der Physik gibt es
die grundlegenden Gesetze der Mechanik, der Wärme, der Elektrizität und der Optik. Fragen wir, was
Materie eigentlich ist, dann kann die Antwort lauten:
das, was den Naturgesetzen gehorcht. Wir kennen
Materie in ihren verschiedenen Zuständen von fest,
flüssig und gasförmig und wissen von ihrem gesetzmäßigen Aufbau aus kleinsten chemischen Einheiten,
den Molekülen und Atomen. Die Quantenphysik ist
sogar noch weiter gegangen und hat viele neue Mechanismen entdeckt, die darauf hindeuten, dass es nur
Licht und Energie gibt. Wissenschaft und „Gott“ begegnen sich hier.
Auch an dieser Stelle begegnen sich die Gesetze der
Himmelsmechanik, mit denen es möglich ist, Erscheinungen, wie eine Sonnen- oder Mondfinsternis, zuverlässig vorherzusagen. Auch die Kunst der Ingenieure,
Maschinen zu konstruieren oder Bauwerke zu errichten, beruht auf der Prognosemöglichkeit mithilfe der
Naturgesetze. Sie regieren unbewusst unser Leben
und eine Zusammenarbeit mit ihnen würde vieles erleichtern und in Fluss bringen.
Spirituelle Erziehung in unserer Zeit
Menschen, die auf vielen Ebenen erfolgreich sind (damit meine ich nicht nur durch Geld, Macht oder materiellen Wohlstand, sondern auch geistig, emotional
und in der Liebe), sind fast ausschließlich diejenigen,
die dem Universum zu hundert Prozent vertrauen,
dass ihre Wünsche erfüllt werden. Sie sind sich dessen
ganz sicher und lassen sich einfach durch nichts beirren. Da das Materielle, laut den Naturgesetzen, immer
unseren Gedanken folgen muss, manifestiert sich alles
entsprechend einer vollkommenen Perfektion.
Das Materielle ist immer, entsprechend den Naturgesetzen, Folge oder Produkt unseren Gedanken. Jeder
bekommt also entsprechend seinen Gedanken und
Ideen das im Leben, was er selbst erschaffen (oder gedacht) hat. Auf höherer Ebene besteht nur vollkommene Perfektion und ist das, was du kreierst, stimmig,
egal was es ist. Man könnte auch sagen: „Jeder erntet,
was er sät“.
Wir Menschen, die in der westlichen Welt leben, erziehen unsere Kinder sehr materialistisch. Wir folgen eher gesellschaftlichen Prinzipien und Gesetzen:
gute Noten, gutes Benehmen, gut angezogen sein, die
richtigen Freunde haben, gut im Sport sein, ein guter Schulabschluss, gute Studienleistungen, eine gute
Lehrstelle, ein guter Job, ein fettes Bankkonto etc. – all
das sind Kriterien, die uns in der Regel wichtiger sind
als das innere Wohl unserer Kinder. Oft handeln und
denken wir den Naturprinzipien und Energiegesetzen
genau entgegen und dadurch fehlt es an Fluss, Balance und Integrität in unserem Leben.
Wir achten wenig auf die Wünsche, Träume, Vorlieben und angeborenen Potenziale der Kinder, obwohl
jedes Kind intuitiv weiß, wo seine Stärken und Begabungen liegen und was es am liebsten tut. Wir achten auch nicht besonders auf unsere eigenen Wünsche
und Träume. Viele Menschen scheinen sie sogar komplett vergessen zu haben. Das Kind versucht zwar,
während des Heranwachsens über viele, viele Jahre
seine Vorlieben, Wünsche und Träume irgendwie auszudrücken und uns zu vermitteln, aber es findet kaum
Gehör. Unser Leben ist eben nicht mehr darauf ausgerichtet, Wünsche, Träume und Visionen haben in unserer modernen Zeit kaum noch Platz, verwirklicht zu
werden. Gesellschaftliche Normen und soziale Regeln
bestimmen stattdessen unsere Lebensbasis.
Irgendwann gibt das Kind auf und weiß später oft
selbst nicht mehr, was seine ursprünglichen Wünsche
und Träume für das Leben waren. Es hat sie tief in seinem verletzten Herzen begraben.
Wünsche, Visionen und Träume treiben uns an, wenn
wir klein sind. Und sie treiben uns auch dann noch an,
wenn wir schon erwachsen und uns ihrer nicht mehr
bewusst sind. Sie werden aus der Energie des Geistes
geboren und sind ein ganz natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Wir sollten sie nicht unterdrücken müssen.
In meinen Lichtarbeiter-Trainings arbeite ich intensiv
mit Erwachsenen an der Erinnerung ihrer Träume und
Wünsche. Wir versuchen gemeinsam, (erneut) herauszufinden, was sie am liebsten tun, was sie am besten
können und warum sie zur Erde gekommen sind. Wir
versuchen, ihr Lebensziel und ihre Lebensaufgabe
auszugraben und zu verstehen, warum und an welchem Punkt sie verloren gingen.
Ich habe wenige Situationen erlebt, die so intensiv und
ereignisreich waren, wie solche, in denen erwachsenen Teilnehmer/innen begannen, sich an ihre Träume
erinnern zu „dürfen“. In dem Moment, in dem sie sich
trauten, über die verlorenen Träume in der Gruppe zu
sprechen, folgte ein magischer Prozess der Annahme
und Umsetzung.
Auf diese Weise wurde in ihrem Leben erneut ein
Platz dafür geschaffen. Sie konnten nun wirklich mit
der Aufarbeitung und Verwirklichung beginnen, und
ganz automatisch wird wieder einen Balance zwischen
den gesellschaftlichen Regeln und den Naturprinzipien hergestellt.
Wann brauche ich Hilfe von außen?
Um ihre Kinder zu einem tieferen Verständnis für das
Wirken von Bewusstsein und Licht, die Wirkung der
Naturprinzipien und der Gesetze des Universums
führen zu können, brauchen Eltern meist einen Anstoß oder Hilfe von außen. Bevor wir unsere Kinder
etwas darüber lehren können, müssen wir uns selbst
erst innerlich für diesen Weg öffnen. Wichtig ist, dass
wir „Ja“ zu dieser Option sagen. Einfach die Energieprinzipien zu lehren, ohne mit den Kindern das große
Geheimnis des Lebens erforschen zu wollen, wäre nur
etwas Mentales, und es würde nicht funktionieren.
Spüren wir für einen Moment in unsere westliche
Kultur hinein, sehen wir, dass wir – gebeugt von zu
intensiver oder zu schwerer Arbeit, vom Schaffen der
Existenzgrundlage im weitesten Sinne und dem Streben nach materiellem Erfolg so einiges vernachlässigen mussten. Eines der Dinge, die vermutlich die meisten als Erstes beiseite geschoben haben, ist, sich Zeit
zu nehmen, in der Stille die Spiritualität im eigenen
Inneren zu entdecken. Sicherlich hat diese Entscheidung mit Erziehung und fehlenden Vorbildern zu tun.
Vielleicht haben wir lange gedacht, dass wir „beides“,
nämlich ein materielles und ein geistiges Leben, nicht
miteinander verbinden könnten.
Hinzu kommt, dass die Familien durch die Individualisierung in den letzten zwei bis drei Generationen immer mehr auseinandergedriftet sind. Viele Elternteile
sind außerdem auch noch alleinerziehend. Eigentlich
leben die meisten jetzt ohne den Halt einer Großfamilie, eines Klans oder eines uralten Stammes.
Viele Kinder haben, wenn sie nachmittags aus der
Schule kommen, oft keinen Platz, wohin sie gehen
und sich aufgehoben fühlen könnten. (Inzwischen
wird in den deutschen Bundesländern beispielsweise vermehrt eine Ganztagsschule eingeführt oder zumindest eine Betreuung vor und nach dem Unterricht
angeboten, die Tendenz ist steigend. Hortplätze für
Schüler/innen gibt es parallel dazu.)
Mit ihren Eltern verbringen Kinder jedoch oft keine
qualitativ hochwertige Zeit, in der weder Hast, Erledigungen noch Termine vorgesehen sind, Zeit in der ausschließlich das Miteinander im Vordergrund steht. So
lernen sie wenig über die Struktur, Führung und den
spirituellen Zusammenhang der Dinge. Dazu kommt,
dass unser heutiges Leben übervoll an Informationen
ist. Diese drängen sich den Kindern buchstäblich auf.
Die negativen Informationen beeinflussen die Kinder
stark, da sie tief in ihr noch weit geöffnetes Energiesystem eindringen. Sie setzen sich in der Aura des Kindes fest und verschmutzen es energetisch, wodurch
Lebendigkeit und Kraft stark beeinflusst werden. Die
Werbung im Fernsehen, die negativen Weltnachrichten, Videospiele, Handys und viele Zeitungen und
Zeitschriften beeinflussen Kinder stark – viel mehr als
wir denken.
Um frei heranwachsen zu können, müssen unsere
Kinder geschützt werden. Natürlich können sie lernen, wie sie sich selber schützen, aber sie müssen auch
darauf vertrauen können, dass ihre Eltern hundertprozentig hinter ihnen stehen, um sie aufzufangen oder
zu verteidigen.
Wir können die Welt verändern, indem wir unser Zusammenleben mit den Kindern, unsere Ansichten und
unsere Glaubensvorstellungen hinterfragen. Die Veränderung fängt immer bei einem selbst an!
Spirituelle Begleitung bei den indigenen Urvölkern
Wenn ich mir heute die Teenager weltweit ansehe, entdecke ich tief in ihrem Inneren eine enorme Sehnsucht
nach einem harmonischen Zusammenleben, wie wir
es aus den Geschichten über Urstämme oder Familienklans kennen. Wir nennen es auch Sehnsucht nach
„tribal life“. Die Jugendlichen fühlen sich bei größeren
Familientreffen meist pudelwohl. Sie suchen schon im
jungen Alter nach ihren Brüdern und Schwestern aus
ihrer Seelenfamilie.
Einmal gefunden, treffen sie sich gerne und regelmäßig,
oft um einfach „nichts“ zu tun, ganz wie zu alten „Stammeszeiten“. Ich erfahre sie auch als extrem durstig nach
spirituellem Wissen, geistiger Führung und nach genauen Erklärungen über alles, was mit Energie, Heilen und Bewusstseinsentwicklung zu tun hat.
Die spirituellen Naturprinzipien, die letztlich das Leben ausmachen und auch im Alltäglichen so wertvoll
sind, werden von uns leider kaum beachtet und noch
weniger gelebt. Man könnte fast meinen, dass sie irgendwann einmal aus unerfindlichen Gründen versteckt wurden.
In vielen uralten Schriften wird davon gesprochen,
dass wir Menschen Lichtwesen sind. Dies haben wir
im Laufe der Zeit vergessen. Die Bibel spricht davon,
dass Gott uns als sein Ebenbild erschaffen hat. Anscheinend hatten wir in früheren Zeiten einen ganz
besonderen Draht zu Gott, eine „direkte“ Verbindung,
die auch als Hyperkonnektion bezeichnet wird.
Wir haben wohl auch irgendwann vergessen, dass es
unser Geburtsrecht ist, voller Freude, Fülle, Leichtigkeit und Liebe leben zu dürfen. Daher machten sich
Leid, Armut und Schwere in unserem Leben breit.
In der Geschichte der Welt gab es Epochen, in denen
die Machthaber die Menschen dumm halten und von
Gott entfernen wollten. Zu diesem Zweck wurden
Priester als Verbindungspersonen zwischen den Menschen und Gott eingesetzt. Abgetrennt vom Göttlichen
waren die Menschen leichter zu manipulieren und zu
beherrschen.
Diese Zeiten der Absonderung vom Ursprung, der
Abhängigkeit von Kirchen, Religionen und Glaubenssystemen scheinen sich nun dem Ende zuzuneigen. Es
gibt aber immer noch starke Tendenzen, Menschen zu
unterdrücken und sie von der Wahrheit fernzuhalten.
Dies geschieht auch, indem der Mensch ständig in
einen regelrechten Überlebenskampf voller Stress
und Angst eingebunden zu sein scheint. Zeit zum
Nachdenken über den Sinn des Lebens und die eigene
Aufgabe darin fehlt dann oder wird nicht als wichtig
wahrgenommen.
Es mangelt auch an praktisch umsetzbaren Wegen
und Vorschlägen, wie spirituelle Erziehung sein und
funktionieren und wie ein gemeinsames spirituelles
Wachstum aussehen könnte.
Jedoch haben wir eine wunderbare Möglichkeit, uns
neue Wege zu erarbeiten.
Wir können die indigenen Urvölker beobachten, die
seit Jahrtausenden im Einklang mit Mutter Erde leben,
und sehen, wie sie es besser machen. Sie haben das
Wissen aller Zeiten für uns bewahrt, und so können
wir jetzt, wo wir es so dringend brauchen, von ihnen
lernen – falls wir bereit sind, einen totalen Umdenkungsprozess zu beginnen.
Natürlich müssen wir uns erst verinnerlichen, dass es
eines wachen, klaren Bewusstseins bedarf, um wieder zu einem Leben, das auf Naturprinzipien beruht,
zurückzukehren. Wenn nicht jetzt, wann sollten wir
sonst damit anfangen?
Wir haben Gründe genug, eine Veränderung herbeizusehnen: unsere verlorene Lebensqualität, die Natur,
die aus dem Gleichgewicht geraten ist, die Erwärmung der Erde, die vielen lokalen Kriege und Auseinandersetzungen überall, eine Jugend, die mangels authentischer Vorbilder nach Alkohol und Drogen greift,
der Mangel an sozialer Kommunikation, der fehlende
Zusammenhalt in den Familien und so weiter. Somit
scheint die Zeit mehr als reif für eine Wende zu sein.
Ich spüre, dass wir trotz der momentanen Verwirrung
und Destruktion die Kraft finden werden, etwas ganz
Neues zu säen, es gemeinsam zu pflegen und wachsen
zu lassen. Als Resultat werden wir wieder mehr Geborgenheit, Werte und Lebensfreude an unsere Kindern weitergeben.
Da wir als Menschheit – egal, welche Hautfarbe oder
welcher Religion wir angehören – EINS sind, ist dies
ein Thema, das jeden Menschen auf dieser Erde betrifft. In den letzten 20 Jahren sind neue Generationen
herangewachsen, die uns sehr stark fordern, umzudenken und unsere Prioritäten anders und neu auszurichten.
Sie sind da, um uns mehr mit der weiblichen Energie zu verbinden, mit der Kraft der Erde, den Sternen
und den kosmischen Ebenen. Sie möchten uns wieder
in den Garten Eden hineinführen, damit wir spüren,
dass wir EINS sind und dass es diese Einheit immer
gegeben hat – wir sie aber vergessen haben.
Diese neuen Generationen sind gekommen, um neue
organische Lösungen auf den Gebieten der Umwelt,
Wirtschaft, Produktion, Medizin, Politik, Agrarwirtschaft und des Zusammenlebens zu suchen. Sie vermitteln uns, dass alles, was Mutter Erde bietet, ALLEN
gehört und nicht für den Missbrauch durch einzelne
Völker existiert.
Die Probleme in unserer Welt sind nicht materieller
Art. Sie haben ihre Wurzeln in den Gedanken und den
Glaubensvorstellungen der Menschen. Wir Menschen
im Westen sind gnadenlos im Umgang mit der Natur,
d.h. den Ozeanen, der Erde, der Flora, der Fauna, den
Elementen – und nicht zuletzt auch mit uns selbst und
unseren Mitmenschen.
Nach Jahren permanenten Raubbaus an Mutter Erde,
in denen wir in einem unglaublichen Tempo jene Energiereserven aufgebraucht haben, die über Millionen von Jahren durch ein Zusammenspiel von Erde,
Elementen, Himmel und Universum aufgebaut worden waren, stehen wir vor großen globalen Veränderungen, die wir selbst verursacht haben.
Momentan ist keine globale Lösung in Sicht. Aber
immer mehr Menschen scheinen sich der Situation
bewusst zu werden und sich für einen Umschwung
zu interessieren.
Die Kinder der neuen Generation sehnen sich nach
mehr Zeit für ein spirituell erfülltes Leben, nach einem intensiveren Miteinander und nach ausgeglichenen sozialen Strukturen, nach Freude und Leichtigkeit. Wenn wir es schaffen, dass genügend Familien
mit ihren Kindern in liebevoller und spiritueller Geborgenheit leben, kann ein wahrer Quantensprung
in der Menschheitsgeschichte stattfinden, der unsere
Gesellschaft von heute auf morgen vollkommen verändern wird.
Und es gäbe den Himmel auf Erden!
Kapitel 2:
Teil I:
Mama, wer bin Ich?
1. Die große Zentralsonne
Bevor du und die anderen Menschen zur Erde kommen konnten, wollte Gott zuerst ein Universum mit
Sonnensystemen, Planeten und Sternen erschaffen.
Er wollte einen schönen Platz vorbereiten, an dem
die Menschen dann später wohnen könnten, um sich
wohlzufühlen.
Da das Licht der Ursprung von allem ist, wollte Gott
die gesamte Schöpfung aus Licht gestalten.
Bevor er unser Sonnensystem mit seinen Planeten erschaffen konnte, brauchte er eine Urquelle aus starkem, reinem, weißem Licht.
Also schuf er als Quelle des Lichtes die große Zentralsonne. Dann sagte er: „Es werde Licht.“ Und es ward
Licht.
Die große Zentralsonne ist für uns unsichtbar, aber ihr
Licht ist so stark, dass sie alle Sonnensysteme, Planeten und Sterne Tag und Nacht mit Licht speisen kann.
Alles braucht dieses Licht der großen Zentralsonne,
um existieren zu können.
Licht ist Liebe, Gesundheit, Lebensfreude, Harmonie,
Frieden, Kraft, Weisheit und Schönheit – und in allem
IST Licht.
Nachdem Gott die Zentralsonne erschaffen hatte,
konnte er mithilfe zweier großer Engel unser Sonnensystem mit den einzelnen Planeten entstehen lassen
– unser Universum.
Das Licht der großen Zentralsonne wurde auf die
vielen Planeten und auf unsere Sonne verteilt und so
haben alle immer genügend davon. Das Licht der Zentralsonne wird immer scheinen, über Millionen von
Jahren, und wird nie erlöschen.
So entstand also unser Universum.
2. Unser Universum
Von der Erde aus betrachtet erscheint uns das Universum manchmal dunkel und manchmal hell. Das liegt
daran, dass die Planeten sich um die Sonne drehen.
Daher liegt immer eine Seite, wohin gerade kein Licht
fällt, im Schatten. Der Himmel erscheint auf dieser
Hälfte des Planeten dann dunkel – es ist Nacht. Wenn
sich die Erde weiterdreht, fällt wieder Sonnenlicht auf
diese Stelle und es wird Tag.
Das Universum ist riesengroß, und es gibt Millionen
von Planeten und Sternen. Es existiert auch eine Sternenansammlung, die wir die Milchstraße nennen. Sie
strahlt im Nachthimmel enorm viel Licht aus, da sie
aus Tausenden von Sternen besteht, die funkeln und
glitzern.
Viele Planeten und Sterne können wir gar nicht sehen,
weil sie so weit entfernt sind. Manche Sterne werden
gerade geboren“, das heißt, sie entstehen gerade erst,
andere „sterben, weil sie schon sehr alt sind.
Alles im Universum ist dauernd in Bewegung. Der
Mond dreht sich um die Erde, die Erde dreht sich mit
den anderen Planeten und Sternen um unsere Sonne,
und das ganze Sonnensystem dreht sich um die große
Zentralsonne.
3. Vater Sonne
Als Gott die große Zentralsonne und unser Universum
erschuf, war es wichtig, einen „Sonnenhüter“ und einen „Erdenhüter“ zu finden.
Die Sonne ist für uns Menschen die größte Lichtquelle. Sie schenkt uns Wärme und lässt alle Wesen auf der
Erde wachsen. Das Sonnenlicht macht uns stark und
gesund. Ohne Sonnenlicht würde alles Leben schnell
vergehen.
Gott fragte einen Sonnenengel, ob er unser Sonnenhüter werden und in der Sonne wohnen möchte, um das
Licht zur Erde zu lenken. Er bejahte.
Der Sonnenhüter ist wie ein Vater zu uns. Darum nennen wir unsere Sonne auch oft „Vater Sonne“.
Als Gott mit dem Sonnenengel redete, war auch der
Erdengel anwesend.
Gott fragte ihn, ob er in der Erde leben wolle, um mit
seinem Licht und seiner Liebe gut für die Menschen
zu sorgen.
Der Erdengel bejahte. Seitdem ist er wie eine Mutter
zu uns und darum nennen wir die Erde auch Mutter
Erde.
4. Mutter Erde
Mutter Erde hütet uns als ihre Kinder. Wir leben auf
ihr, wir laufen auf ihr, wir tanzen und springen auf
ihr herum und sie nährt und sorgt für uns, wie es eine
Mutter tut.
Sie sorgt für alle Wesen, die auf der Erde leben: Für uns
Menschen, aber auch für alle Tiere, Pflanzen, Kristalle
und Steine.
Die Erde ist eine der vielen Planeten in unserem großen
Universum. Sie dreht sich um die Sonne, und darum
haben wir einmal Tag und einmal Nacht.
Wenn unsere Erde sich dreht, können wir manchmal
stundenlang die Sonne nicht sehen. Dann ist es dunkel
bei uns und wir gehen schlafen. In dieser Zeit sehen die
Menschen, die auf der anderen Seite der Erde leben, das
Sonnenlicht. Bei ihnen ist es dann Tag.
Die Erde besteht zu 70 Prozent aus Wasser, das vor allem
in den Ozeanen und in den Flüssen fließt. Zu 30 Prozent
bestehen die Erde aus Land, Bergen und Tälern.
Die Erde wird auch der „Blaue Planet“ genannt, weil
sie aus der Ferne, beispielsweise wenn die Astronauten
sie aus dem Universum anschauen, ganz blau strahlt.
Die Erde ist unser wahres Zuhause, sie ist unsere Mutter.
5. Wer bist du?
Du bist ein Funke Gottes und bist zur Erde gekommen, weil du hier leben, lernen und etwas bewirken
möchtest.
Gott ist ein strahlendes Licht voller Liebe und Wärme.
Er hat sein Licht in Millionen von Funken verteilt und
sie in alle Richtungen des Universums geschickt.
Du bist ein Funke dieses strahlenden Lichts voller Liebe und Wärme, du BIST diese wundervolle Energie
und hast für dein Leben hier auf Erden einen menschlichen Körper aus Fleisch und Blut angenommen.
Dein Licht wird immer weiterleben, es wird nie sterben. Dein Körper ist wie ein Haus für deinen GottesFunken und es ist wichtig, dass du gut für dein Haus
sorgst und gut darauf achtgibst, damit Gott mit Freude darin wohnen kann.
Wenn DU ein Funke Gottes bist, kannst du dir vorstellen, dass auch alle anderen Kinder und Erwachsenen
Funken Gottes sind, die hier auf Erden in einem Körper, der ihnen als Haus dient, leben.
Wir sind alle ein Teil von Gott, und zusammen formen
wir eine große, göttliche Einheit.
Alles ist EINS.
6. Der Plan Gottes
Um die Sonnensysteme, die Planeten, die Sterne und
auch die Menschen zu erschaffen, brauchte Gott einen
Plan, sonst wäre es ein schreckliches Chaos geworden.
Der Mensch besteht aus Millionen von Zellen. Er hat
innere Organe, ein Herz, ein Gehirn und vieles mehr.
Sein Körper wurde von Gott so erdacht, dass alle Teile
gut zusammenarbeiten. Dieser Plan wird manchmal
auch „Gottesplan“ oder „Blaupause“ genannt.
Wir alle sind Wesen, die aus dem Licht kommen und
in einem menschlichen Körper auf Mutter Erde leben.
Tief in diesem Körper haben wir einen Platz, wo Gott
den Lebensplan in einem Code versteckt hat.
Diesen Platz nennen wir unsere DNS.
Während des Lebens auf der Erde erfahren und lernen
wir immer mehr über Gottes Plan und können, wenn
wir älter und weiser sind, verstehen, was unsere Lebensaufgabe und das Ziel unseres Erdendaseins ist.
Gott möchte, dass das in uns lebende Licht auf die
Erde strahlt, damit die Erde einmal ein Platz voller
Liebe und Frieden wird. Wir nennen das manchmal
“den Himmel auf die Erde bringen“.
Wenn das einmal wahr wird, werden alle Menschen
sehr glücklich sein.
Wenn wir Frieden schließen mit allen Menschen und
Gegebenheiten und versuchen, unser Leben mit Liebe
im Herzen zu leben, dann strahlt ein immenses Licht
durch unsere Erdenkörper hindurch. Dann kann der
Himmel glücklich sein, weil er so wundervoll auf der
Erde verwirklicht wird.
Doch der Plan Gottes ist nicht ganz so einfach und es
gibt vieles, was wir nicht wissen oder verstehen.
Manchmal scheint es so, dass Gott einen riesiggroßen
Lichtteppich weben möchte, auf dem das Licht sämtlicher Lichtwesen, die im Universum und auf der Erde
leben, wie kleine Puzzelstücke zusammenfinden. Gemeinsam bilden sie dann einen leuchtenden Teppich.
Dieser Teppich strahlt in allen bunten Farben des Regenbogens, da er aus ganz vielen verschiedenen Auren zusammengestellt wurde. Er fliegt hoch durch den
Himmel und ist eins mit den Engeln im Engelreich.
7. Wie wirst du ein Baby?
Als du und deine zukünftigen Erdeneltern euch im
Himmel getroffen und abgesprochen hattet, dass du
als Baby zu ihnen kommst, dauerte es noch lange, bis
du geboren wurdest.
Im Himmel ist alles voller Liebe, ja, eigentlich………..
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