Kapitel 1:

Indigo und seine Bedeutung

1.1 Was ist ein Indigo-Kind?
Überall auf der Welt entdecken Menschen, daß es immer mehr
Kinder gibt, die sich auffallend anders verhalten und sich nicht
mehr so leicht der allgemeinen Norm anpassen wie die Generationen vor ihnen. Diese Kinder werden auch die „neuen Kinder“
oder „die Kinder der neuen Zeit“ genannt.
In ihrem vor vielen Jahren erschienenen Buch „Understanding Your Life Through Color“ erfaßte die amerikanische Farbtherapeutin Nancy Ann Tappe als eine der ersten das Konzept über Lebensfarben. Viele übernahmen dieses Konzept und arbeiteten erfolgreich damit. Ihr Konzept besagt, daß jeder Mensch seine Lebensfarbe hat, manchmal auch zwei oder mehr. Lebensfarben
sind wie Farbhüllen, sie sind in der Aura sichtbar und legen ähnliche Persönlichkeitszüge in Farbgruppen fest. Jede Farbhülle trägt
in sich bestimmte menschliche Eigenschaften, die gut erkennbar
sind, wenn man weiß, worauf zu achten ist.
In diesem Buch geht es um die neuen Kinder, auch Indigo-Kinder genannt. Ein Indigo-Kind ist ein Kind mit der Lebensfarbe
Indigo, es weist die Indigo-Persönlichkeitsmerkmale auf und bringt
sie zum Ausdruck. Grundsätzlich hat jedes Kind eine eigene
Lebensfarbe. So gibt es Rot, Grün, Gelb und Blau als Lebensfarbe
oder auch eine Kombination aus zwei oder mehr dieser Lebensfarben. Das Kind mit der Lebensfarbe Indigo hat neue, für uns ungewohnte, teilweise schwierige Persönlichkeits- und Charaktereigenschaften, die für unsere Gesellschaft nicht leicht zu bewältigen
sein werden. Eltern und Lehrer sind daher in den letzten Jahren
stark gefordert, umzudenken und mit den ihnen anvertrauten Kindern in neuer Weise umzugehen. Es gibt viele Anzeichen in Schulen und Kindergärten, die deutlich machen, daß etwas „ganz anders“ ist mit den neuen Kindern.
Der Name der Kinder der neuen Zeit ist von der Lebensfarbe Indigo abgeleitet. Diese Farbe ist nur eines der Merkmale der neuen
Kinder, die jetzt auf unseren Planeten kommen, aber so einheitlich,
daß die Kinder inzwischen von den meisten amerikanischen Therapeuten „Indigo-Kinder“ oder „Indigos“ genannt werden. In einigen Jahren, wenn wir mehr über diese neuen Kinder wissen werden,
ist man wahrscheinlich besser in der Lage, ihre unterschiedlichen
Aufgaben, Potentiale und Eigenschaften zu deuten, und vielleicht
kann man sogar verschiedene Gruppen feststellen.

Einige allgemeine Persönlichkeitsmerkmale der Indigo-Kinder:
• Sie sind innerlich der Wahrheit des Lebens gewahr.
• Sie leben nach höheren Prinzipien.
• Sie wissen, daß wir im Gleichgewicht mit uns und unserer Umwelt leben sollten.
• Sie vereinen oft männliche und weibliche Aspekte in sich
selbst (androgyner Typ).
• Sie wissen, daß es mehr gibt als das, was wir sehen.
• Sie glauben, daß die Materie und das physische Leben Illusionen sind. Sie wissen, daß das Leben aus Energie oder lebendigem Bewußtsein besteht.
• Sie wissen, daß alles im Universum miteinander verbunden ist.
Zeit, Raum, Abstand und Form sind für sie keine getrennten
Dinge, so wie wir sie sehen.
• Sie spüren, daß alles Leben geachtet und mit Integrität, Liebe
und Mitgefühl* behandelt werden sollte.
• Sie verstehen spirituelle Konzepte besser als materielle.
• Sie lassen sich nicht eingrenzen durch überholte Ideale oder
Glaubenssätze.
• Sie können nicht gezwungen werden, etwas zu tun, woran sie
nicht glauben.
• Sie akzeptieren keine Führung von Menschen, die nicht die
gleichen ethischen Ansichten haben wie sie selbst; sogar sozialer Druck zwingt sie nicht zur Unterordnung.
• Sie glauben nicht an Schuld- oder Strafkonzepte, lassen sich
also schwer bestrafen.
• Sie möchten nicht in irgendeine Form oder Schublade hineingezwängt werden.
• Sie müssen ihr Leben an den höchsten Prinzipien orientiert leben können, so wie sie sie verstehen, sonst werden sie depressiv, selbstzerstörerisch und ängstlich.
• Sie sind ehrlich, aufrichtig und unabhängig.
• Sie haben oft kein gesundes Körpergefühl.
• Ihre fünf Sinne sind sehr verfeinert, dadurch können sie leicht
überreizt und überfordert werden.
• Sie sind gegenüber Nahrung überempfindlich; am besten für
sie geeignet ist natürliche und organisch gewachsene Nahrung.
• Sie kommunizieren mit Leichtigkeit mit Tieren, Pflanzen, anderen Kindern und mit der Natur.
• Man erlebt sie oft, wenn sie mit „unsichtbaren“ Freunden sprechen. Sie werden darum oft als Kinder mit einer zu lebhaften
Phantasie oder sogar als „psychisch auffällig“ eingestuft.
• Da sie das Leben in allen Dingen spüren, können sie sich oft
schwer von ihnen trennen. Sie überbewerten die materiellen
Dinge nicht, schätzen aber den „Geist“ in den Dingen.
• Sie können ihre Konzepte schwer in Worten ausdrücken. Die
Sprache ist oft zu begrenzend für sie.
• Sie selbst sehen keine Grenzen zwischen Spiel, Erziehung, Beziehung und Arbeit. All diese Aspekte des Lebens fügen sich
für sie zu einer ganzheitlichen Erfahrung.
• Sie sind außerordentlich empfindsam und neigen dazu, leicht
zu weinen.
• Sie brauchen sehr wenig Schlaf, gerade genug, um den physischen Körper zu erneuern.
• Sie tendieren dazu, Einzelgänger zu sein, da sie von anderen
Kindern oder ihrer Umgebung selten verstanden oder akzeptiert werden.
• Sie haben ein gutes Gespür dafür, was richtig ist und was nicht,
und benötigen keine Disziplin. Was sie hingegen brauchen,
sind klare Strukturen.
• Wenn Eltern und Lehrer es diesen Kindern nicht gestatten,
nach ihren Überzeugungen zu handeln, rufen sie bei diesen großen Widerstand hervor.
• Sie sind sehr wißbegierig und möchten und können keine
schnellen einfachen Antworten annehmen, nur weil es die traditionellen Antworten der Vergangenheit sind. Die Antworten müssen sich für sie „wahr“ anfühlen.
• Sie können sich nur schwer mit den üblichen Themen, die in
den Schulen gelehrt werden, identifizieren. Meistens können
sie keine Verbindung sehen zwischen diesen Themen und dem
spirituellen Leben, das für sie Maßstab der Dinge ist.
• Sie kümmern sich oft um benachteiligte und ungerecht behandelte Mitschüler.
• Sie haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
Licht- oder Schattenseite der Persönlichkeit?
Die Indigo-Kinder und viele der anderen neuen Kinder haben
keine großen karmischen* Belastungen. Sie werden in Weltregionen
geboren, die sich bereits für ein bewußteres Leben geöffnet haben. Das
Wichtigste, was wir bei diesen Kindern verstehen müssen, ist, daß sie
ihre Persönlichkeit und ihren Charakter unter angemessener Begleitung entwickeln müssen, denn unter falscher Anleitung werden sie
eher die Schattenseiten ihrer Persönlichkeit ausbilden und ausdrükken. Da der Weg nach beiden Seiten hin offen ist, liegt hier die Aufgabe der Eltern, Lehrer und der ganzen Welt, achtsam zu werden und
sich bewußt zu machen, welchen Weg wir alle gehen möchten. Die
Kinder sind die Zukunft, sie werden in zwanzig Jahren unsere Welt bestimmen. Um sich emotional und geistig zu erfahren, brauchen die
Indigo-Kinder viel Raum für sich selbst. Sie brauchen viel Freiheit,
um nach ihrem Glauben handeln zu können, um das Leben zu erfahren. Eine klare, festgelegte Struktur unterstützt von bedingungsloser
Liebe bietet ihnen den Halt, den sie dringend benötigen, um die Lichtseite ihrer Persönlichkeit und ihres Charakters zu entwickeln und zum
Ausdruck zu bringen.
Worin unterscheiden sich Indigo-Kinder von anderen Kindern?
Außer den verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen und
Charakterzügen liegt der größte Unterschied in der Reaktion der
Kinder auf eine Konfliktsituation. Anders als andere Kinder ist ein
Indigo-Kind nicht so stark emotional in die Konfliktsituation verstrickt, und es hat sich herausgestellt, daß es nicht so schnell
emotionale Verletzungen davonträgt.

Das „normale“ Kind steckt Demütigungen eher ein, ordnet
sich eher unter und gibt nach, auch wenn es ungerecht behandelt
wird. Das Indigo-Kind dagegen reagiert radikaler: Behandelt man
es herablassend und macht es lächerlich, erfährt es das meistens
als einen totalen Vertrauensbruch, der schwere Folgen haben
kann. Ein Indigo-Kind weiß stets ganz genau, wenn es belogen
wird. Die Konsequenz ist, daß es sich zurückzieht und absolut
KEIN Vertrauen mehr hat.

Das Indigo-Kind kann nur sehr schwer davon überzeugt werden, daß es nicht alles haben kann, worauf es Anspruch erhebt.
Es ist ein König oder eine Königin und fühlt sich auch so. Viele
Autoritätspersonen spüren diesen in ihren Augen unangebrachten Stolz und empfinden die Kinder als stur, dickköpfig und
schwierig. Richtig verstanden und einfühlsam begleitet, können sie aber ein normales Selbstwertgefühl entwickeln und sich in ihre
Umgebung integrieren.
Die Indigo-Kinder können sowohl ein Segen als auch eine
große Herausforderung sein, je nachdem, in welchem Umfeld sie
sich befinden. Ist ein Kind unter vielen „nach alten Mustern funktionierenden“ Kindern das einzige Indigo-Kind, wird es schnell als
unangepaßter Störenfried und Außenseiter abgestempelt. Das
Kind wird im Inneren schreien: „Warum erkennt mich keiner?
Warum verstehen die anderen Kinder mich nicht? Warum handeln
sie auf diese Art und Weise? Es wird dann oft wütend und frustriert
und fängt an zu rebellieren. Dieses Phänomen erleben wir immer
öfter im sozialen Umfeld: in der Familie, der Schule und im Kindergarten. Die Indigo-Kinder sind zu allem bereit, um ihre Würde, ihre Ansichten und ihr Wissen zu verteidigen und der Welt zu
zeigen.
Vielleicht sollten wir uns fragen, wie wir selbst reagieren würden, wenn wir mit diesem großen Gefühl für Zugehörigkeit in einer uns gegenüber feindseligen Welt lebten, wissend, wer wir sind,
aber ohne Anerkennung durch unsere Umwelt? Und was, wenn
man uns noch dazu als Außenseiter oder Störenfriede behandelte, anstatt als die königlichen Wesen, die wir eigentlich sind?
Als Antwort auf die Nichtachtung ihres Wesens entfaltet sich
meistens die negative Seite der Charakter- und Persönlichkeitsmerkmale, und sie werden somit eine noch größere Belastung für
ihre Familien und ihr Umfeld. ADS und ADSH (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Bewegungsunruhe oder Hyperaktivität) sind beispielsweise nur allzu bekannte Folgen. Ebenso
sind Aggression den Lehrern gegenüber oder totale Langeweile, außer wenn sie in „ihrer Welt“ sind oder bei Computerspielen. Großes Mißtrauen gegenüber anderen und soziale Isolation sind schon
alltägliche Themen geworden.
Diese Kinder werden entweder aus der Realität aussteigen und
in ihre eigene Welt eintauchen, um zu überleben, oder sie werden
genau das Gegenteil tun, nämlich rebellieren und um Hilfe schreien. Dies ist der Moment, in dem viele Eltern und Lehrer Psychopharmaka als die einzige Lösung sehen. Sie geben sie ihren Kindern, um
ein einigermaßen normales Familienleben führen zu können, in
dem sich alle entfalten können. Dies kann in Notfällen hilfreich
sein, aber darf nicht als einzige Lösung gesehen werden. Hier ist
dringend ein Umdenken erforderlich, dies muß sich ändern!
Bis zum heutigen Tag gibt es keine weltweite Vernetzung von
Betroffenen, wie Eltern, Lehrern, Therapeuten und Erziehern. Erst
langsam beginnen wir, unsere Informationen über diese Kinder
miteinander auszutauschen. Das Internet ist ein modernes, erdumspannendes Medium, das diesen Austausch international ermöglicht. Die Zeit ist reif, da immer mehr dieser Kinder zur Welt kommen und uns durch ihr Verhalten zwingen, die Augen für unsere
Wirklichkeit oder, besser gesagt, Unwirklichkeit zu öffnen. Information, Austausch und Kooperation zwischen allen Betroffenen
ist ein wichtiges Ziel dieses Buches.
Außer den Indigo-Kindern tauchten während der letzten Jahre
über die ganze Erde verteilt auch andere überraschende und verwunderliche Eigenschaften und Ereignisse bei Kindern auf. Seit einigen
Jahren vermitteln die Amerikaner Lee Carroll* und Drunvalo Melchizedek* wertvolle Informationen aus ganzheitlicher Sichtweise über das Phänomen der neuen Generation. Nachdem sie die
Welt auf dieses Thema aufmerksam gemacht haben, scheint es vielen so, daß eine neue Art von Menschen im Entstehen ist, die uns
durch die kommenden Umwandlungen führen werden.

Hier nun einige dieser erstaunlichen Begebenheiten mit Kindern:
1. Es gibt Kinder, bei deren Geburt der AIDS-Test positiv ausfiel,
die aber wenige Jahren später bei einer Nachkontrolle (festgestellt durch UCLA, University California of Los Angeles)
vollkommen AIDS-frei waren. Manche dieser Kinder wurden
über mehrere Jahre hinweg untersucht und immer wieder Tests
unterzogen. Die Ergebnisse zeigten, daß sie nicht über die übliche menschliche DNS verfügten. – Die DNS, Desoxyribonukleinsäure, ist Trägerin der gesamten Erbinformation und
damit unseres genetischen Codes. Sie liegt in jeder Zelle unseres Körpers verborgen. – Diese Kinder zeigten vier DNSStränge mehr als andere Menschen, was bedeutet, daß sie schlichtweg weiter entwickelt sind als die meisten von uns. Die
Testergebnisse zeigten weiterhin, daß sie völlig frei von Krankheiten waren und auch nicht krank werden können. Sie sind
einfach gegen alles immun! Die UCLA hat weltweit DNSTests gemacht und nimmt an, daß 1% der Bevölkerung in der
Welt diese veränderte DNS hat.
2. In China wurden Mitte der achtziger Jahre supermediale KinKapitel 1: Indigo und seine Bedeutung
*(The Ancient Secret of the Flower of Life, siehe Anhang) der entdeckt, die alles, aber auch alles wußten. Diese Kinder
konnten durch die Wand sehen, waren höchst intuitiv, übersinnlich begabt und vieles mehr. Später fand man immer mehr
Kinder (und Erwachsene), die ähnliche Gaben vorwiesen. Inzwischen wurde festgestellt, daß Kinder, die supermedial begabt sind, überall auf der Welt verteilt leben.
3. Es gibt die sogenannten Resilience-Kinder; Resilience ist ein
englisches Wort und bedeutet auf deutsch Unverwüstlichkeit.
Resilience-Kinder sind Kinder, die sich, obwohl sie unter extrem schweren Umständen leben, wie z.B. in völlig entwurzelten Familien, von nichts aus ihrer Mitte bringen lassen. Es
scheint, daß sie nicht von ihrem Umfeld berührt werden, sie
bleiben völlig „unbeschadet“. Sie werden auch die unverwundbaren Kinder genannt. In der Schweiz soll ein Projekt
mit diesen Kindern anlaufen.

Diese verschiedenen Gruppierungen haben folgende Eigenschaften gemeinsam:
a. Sie sind im Herzen zentriert und auf der Erde, um zu lieben.
b. Ihr Denken ist nur von Einheit, Einssein, Alles-ist-eins geprägt.
c. Sie erleben alles ganzheitlich, da sie auf mehreren Ebenen
gleichzeitig wahrnehmen.
d. Sie kennen sich mit den Polaritätsgesetzen aus, kennen kein „Gut und Böse“.
Das Thema „Kinder der neuen Zeit“ ist sehr aktuell. Viele haben angefangen, es tiefer zu untersuchen, um zu erfahren, ob über

haupt etwas und, wenn ja, was in der Welt über diese andersartigen Kinder bekannt ist. Es besteht kein Zweifel, daß sie da sind,
aber wir müssen in der Zukunft noch sehr viel mehr über diese Kinder herausfinden. Erst dann können wir mit Sicherheit bestätigen,
was viele jetzt nur vermuten, nämlich: Es gibt Kinder mit völlig anderen Verhaltensweisen in unserer Welt!

1.2 Indigo-Farbeigenschaften
Es gibt verschiedene Farbsysteme, die menschliche Verhaltensmuster bestimmten Farbgruppen zuordnen. Grundsätzlich
kann man Farben zuordnen, weil die symbolische Bedeutung der
Farben als Ausdruck von Emotionen und Verhaltensweisen weithin verbreitet ist. Diese Zuordnungen werden durch praktische
Beobachtung über viele Jahre immer genauer. Eine der
Farbgruppen ist Indigo, und diese Farbeinordnung enthüllt die Eigenschaften und Gaben des neuen Kindtyps sehr treffend und
deutlich.

Nachstehend genannte Indigo-Farbeigenschaften sind ungeordnet aufgelistet:
Positive Eigenschaften der Indigo-Farbgruppe:
• Sehen, über die physische Wahrnehmung der Augen hinaus
• Gleichgewicht zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen
• Elektrisch, kühlend und reinigend
• Wissen, aber nicht wissen, warum man weiß
• Verbindung zu einer tieferen Ebene der weiblichen Intuition
• Mut haben, durch das Tor zur geistigen Welt zu gehen, mit Vertrauen in das, was man nicht sehen kann
• Neutralität, Objektivität und Akzeptanz
• Sich selbst zuhören und der inneren Stimme vertrauen (innere
Kommunikation)
• Suche nach spiritueller Wahrheit
• Stärke und Ausdauer
• Selbstvertrauen
• Disziplin
• Großes Planungs- und Organisationstalent
• Würde ausstrahlend, edle (königliche) Haltung, hohe Spiritualität*
• Gabe, im richtigen Moment das Richtige zu sagen
• Integrität
• Wahrnehmender Aspekt des höheren Bewußtseins: Fähigkeit,
wahrzunehmen, was in der Vergangenheit geschah oder in der
Zukunft eintreffen wird
• Ehrlichkeit
• Fehlendes Egobewußtsein
• Fähigkeit, sich zu distanzieren und die Dinge von einem übergeordneten Standpunkt aus zu betrachten
• Fehlen selbstbezogener Ängste
• Persönlicher Mut
• Gewisser Grad von Selbstbeherrschung, insbesondere in den
Bereichen von Konzentration, Meditation, innerer Vision und
außersinnlicher Wahrnehmungen
• Der rationale Verstand unterliegt der vollen Kontrolle des erweiterten Bewußtseins
• Reiniger des Blutstroms; allgemeine Regenerationsfähigkeit
• Fähigkeit zur Kontrolle der psychischen Ströme der feinstofflichen Körper
• Einfluß auf das Sehen, das Hören und das Riechen auf der physischen, emotionalen und spirituellen Ebene

Negative Eigenschaften der Indigo-Farbgruppe:
• Allzu große Selbstgefälligkeit
• Formalismus
• Stolz
• Engstirnigkeit
• Traurigkeit
• Ablehnung
• Isolation
• Größenwahn
• Unrealistischer Idealismus
• Abspaltung von der Realität
• Autoritätsprobleme
• Gefühl, allein zu sein
• Depression
• Bedauern, Reue und Einbildung
• Ablehnung von Verantwortung
• Neigung zu Verurteilungen
Die indigoblauen Stufen des Lernens

Alle Menschen befinden sich, spirituell gesehen, jeweils auf
einer bestimmten Stufe des Lernens. Diese Stufen können wir
symbolisch widergespiegelt sehen in den Lehren und Energiequalitäten, die den verschiedenen kosmischen Lichtstrahlen zugeordnet sind*. In jedem Leben arbeiten wir mit einer Strahlenfarbe,
und im Laufe der Zeit werden wir immer wieder aufgefordert, uns mit ihren Eigenschaften auseinanderzusetzen und sie umzusetzen.
Um Ihnen weitere Qualitäten der Farbe Indigoblau zu zeigen,
habe ich an dieser Stelle die indigoblauen Stufen des Lernens aufgelistet.

Positiv:
1.Freiheit und Einfachheit. Der Wunsch nach Unkompliziertheit;
fortschreitende, gedankliche Freiheit; Unabhängigkeit; Natürlichkeit; Gelassenheit.
2.Friedensliebe. Erkennen der kosmischen Gesetze; Streben nach
urteilsloser Liebe in allen Situationen.
3.Vorstellungskraft, Visualisation. Die Fähigkeit, Bilder mit dem inneren Auge zu sehen; höhere Wahrnehmung, Urteilskraft.
4.Universelle Liebe. Vorbehaltlose, selbstlose Freundlichkeit;
Wohlwollen ausstrahlen und anziehen.
5.Die Kunst des Ver- und Übermittelns. Die Fähigkeit, andere zu
beeinflussen und zu inspirieren; taktvolle Rücksichtnahme.
6.Zärtliche und mitfühlende Kameradschaft zum anderen Geschlecht.
7.Kommunikation. Die Fähigkeit, tiefe Gefühle und Ideen mitzuteilen; höhere Ideale ausdrücken.

Negativ:
1.Chaos und Unsicherheit. Verwirrtheit über die eigene Stellung
und das eigene Wissen; zögerliches Verhalten; sich nicht entscheiden können; Unordnung; Mangel an Klarheit; Unfähigkeit, neue Ideen zu verarbeiten und die Wahrheit zu erkennen.
2.Verurteilung. Diskriminierung; negative Wahrnehmung; Isolation.
3. Selbstgerechtigkeit. Das Ergebnis der Verurteilung und des Denkens in Wertstufen (höher/niedriger, besser/schlechter etc.);
Unmäßigkeit; auch: Egoismus; Engstirnigkeit; Rechtfertigungsdrang; die Schattenseite von Jupiter.
4. Starrheit. Das Ergebnis selbstgerechter Verurteilung; zu viel von
sich und anderen erwarten; keine Kompromisse machen können; repressives Verhalten.
Indigo und seine Entsprechungen auf anderen Ebenen
Farben werden auch unterschiedlichen Archetypen, Verhaltensweisen, Organen oder Teilen des physischen Körpers, Edelsteinen, Pflanzen, Mineralien, Tieren usw. zugeordnet. So gibt jedes Element eine charakterliche Farbschwingung oder Frequenz
ab; die vorherrschende Farbfrequenz von Sauerstoff ist z.B. Blau.
Jedem Element entspricht seine ihm eigene Farbe und Schwingung. Daher ist es auch möglich, einem Körper die fehlenden Elemente als Farbe zuzuführen, was im Grunde eine der einfachsten
und gleichzeitig exaktesten therapeutischen Maßnahmen ist, die
je entwickelt wurden, die sogenannte Farbtherapie. Um von allen Seiten zu beleuchten, warum die neuen Kinder Indigo-Kinder genannt werden, möchte ich hier eine kleine Liste mit den
wichtigsten Entsprechungen von Indigo auf anderen Ebenen
hinzufügen:

• Energiezentrum: 6. Chakra*, auch Drittes Auge oder Zentrum des Christusbewußtseins genannt
• Klang: der Ton OM
• Kraft: die elektrische oder telepathische Energie
• Archetyp: Priesterin und Magier
• Drüsen und Organe: Hypophyse, Zirbeldrüse, Gehirn und Ohren
• Edelsteine: Lapislazuli, Diamant, Azurit, Fluorit, Indigosaphir
• Chemikalien und Metalle: Bismut, Bromid, Chlorhydrat,
Chrom, Kupfer, Eisen, Blei, Potassium, Strontium, Titan

Auf die Edelsteine möchte ich kurz genauer eingehen, da die
dem Indigo zugeordneten Steine wiederum Rückschlüsse auf die
Bedeutung der Indigo-Kinder zulassen.
Indigo wird vor allem auch dem Diamanten zugeordnet. Die
Strahlen des Diamanten werden vom physischen Auge als weiß
gesehen. Die wahre Farbe eines Edelsteines enthüllt sich jedoch
erst, wenn man ein Prisma benutzt: Sieht man sich einen Diamanten unter einem Prisma an, ist er indigoblau. Der Diamant wiederum ist als der „König unter der Kristallen“ bekannt. Er symbolisiert
die Zentralsonne des solaren Systems, eine Kraft, die sich selbst
in vollkommenem Zustand erhält und niemals „aufgeladen“ werden muß. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Eigenschaften des
Diamanten. Sie werden sehen, daß sie stark mit den Charaktereigenschaften der Indigo-Kinder (wie weiter vorn aufgelistet) übereinstimmen!

Der Diamant in der Edelsteinlehre:
• Stimuliert Einheit, Selbstliebe und Liebe zu anderen
• „Stein der Unschuld“, erweckt Reinheit und Beständigkeit
• Bringt Vertrauen in Beziehungen und Situationen
• Bringt Vertrauen in die eigenen emotionalen Charaktereigenschaften
• Beflügelt Kreativität, Vorstellungskraft, Erfindungsgeist
• Aktiviert das Kronen-Chakra
• Hilft, den Schleier vor dem Verstand zu heben, damit man seinen Weg leichter erkennen kann
• Hilft, die Fülle in allen Bereichen des Lebens Form annehmen zu lassen

1.3 Licht und Farben
Licht ist ein Phänomen, das wir alle erleben. Licht kennen wir
seit Urzeiten als das Gegenteil von Dunkelheit. Wir wissen, daß,
wenn die Sonne im Osten aufgeht, das Tageslicht wiederkehrt und,
wenn die Sonne abends im Westen untergeht, es wieder dunkel
wird. Wir benutzen Licht, um unsere Häuser und Straßen zu erleuchten, damit Dinge im Dunkeln sichtbar werden. Aber was ist
Licht wirklich?
In den alten Zeiten wurde das Licht nur als das Gegenteil von
Dunkel bezeichnet, aber heute wissen wir, daß Licht eine Form von
Energie ist. Licht breitet sich wellenförmig aus, ebenso wie Wasser, wenn man einen Stein hineinwirft. Die Lichtstrahlen oder
Lichtwellen dehnen sich in einem leeren oder mit durchsichtiger
Materie gefüllten Raum nach allen Seiten hin gradlinig aus.

Körper senden Lichtstrahlen aus, die in unser Auge gelangen:
1. Wir empfangen das Licht direkt von einem Körper, der eine
Lichtquelle ist und eigenes Licht erzeugt, wie z.B. die Sonne.
2. Wir empfangen das Licht indirekt, weil es von einem Körper
zurückgeworfen wird, so wie z.B. diese Buchseite das Licht
zurückwirft und Sie dadurch lesen können.

Isaac Newton konnte im Jahre 1672 nachweisen, daß weißes
Licht aus verschiedenen Farben besteht. Wenn Licht auf ein Prisma trifft, wird es in die Farben des Regenbogens – Rot, Orange,
Gelb, Grün, Blau, Indigo, Violett – aufgespalten. Läßt man die Farben wieder durch ein umgekehrt stehendes Prisma fallen, vereinigen sie sich erneut zu weißem Licht. Dies sind die Farben, die das menschliche Auge sehen kann, falls es nicht farbenblind ist.
Alle Farben zusammen bilden das Farbspektrum und werden deshalb auch Spektralfarben genannt. Jede dieser Spektralfarben entspricht einer ganz bestimmten Wellenlänge der Lichtstrahlen.
Natürlich ist die Bandbreite der Farben viel größer. Tiere können z.B. über dieses Farbspektrum hinaus in die Bereiche des infraroten Lichtes oder des ultravioletten Lichtes sehen. Pflanzen holen ihre Energie hauptsächlich aus dem Sonnenlicht, vor allem
aus dem für uns unsichtbaren infraroten Teil. Auch wir Menschen
spüren die Energie die vom ultravioletten oder infraroten Licht
kommt, sonst würden wir im Sonnenlicht nicht verbrennen oder
die Sonne als warm empfinden. Daß wir dieses Licht oder, anders
gesagt, seine Farben nicht sehen, liegt an der Begrenzung unserer
Sinne. Es kommt vor, daß man in der Natur oder im Traum wundervolle Farben wahrnimmt, die man später nicht beschreiben
kann, sie gehen über unsere „normale“ Wahrnehmung und auch
über unseren Wortschatz hinaus.

Wie entstehen die Farben?
Farbmoleküle besitzen einige sich frei bewegende Elektronen, die nicht mehr an den einzelnen Atomkern gebunden sind,
sondern das gesamte Molekül umkreisen. Die einzelnen Farben
des Spektrums haben verschiedene Wellenlängen die in der
Meßeinheit Nanometer ausgedrückt werden. Die Wellenlänge
des roten Lichtes (warm) ist viel größer als die des violetten Lichtes (kühl). Viele Menschen nehmen, abhängig von ihrem
Bewußtseinsgrad, verschiedene Farben wahr oder erfahren eine
andere Intensität der Farbe. Es gibt daher entsprechend viele
Farbsysteme, Farbtherapien und Farbdeutungen. Hellsichtige, die
einen hohen Bewußtseinsgrad erlangt haben, sehen Farben in der
Aura von Menschen, die andere, hellsichtig oder nicht, völlig
anders wahrnehmen.
Das Farbspektrum, das die Hauptfarben Rot, Orange, Gelb,
Grün, Blau, Indigo und Violett enthält, ist nur ein Teil des gesamten elektromagnetischen Spektrums, das uns umgibt. Andere Bestandteile dessen sind z.B. die Strahlungen der Sonne, der Glühlampen, des Bügeleisens, des Feuers im Ofen, der Heizung, des
Radios, des Fernsehers, der Mikrowellen, des Radars oder der kosmischen Strahlungen aus dem Weltall. Wir können aber mit unseren Augen nur den Teil der Farbschwingungen wahrnehmen, der
dem Bereich der Spektralfarben entspricht. In vielen Farbsystemen
wird daher auch das Licht, mit dem gearbeitet wird, als das sichtbare, lebendige Licht bezeichnet.
Wir Menschen zusammen mit Pflanzen und Tieren, ausgenommen die Einzeller, strahlen mit unterschiedlicher Intensität und in
unterschiedlicher spektraler Verteilung (d.h. in unterschiedlichen
Farben) Licht aus. Erst während der siebziger Jahre wurde diese
Energie gemessen und in Tausenden von Experimenten weltweit
nachgewiesen: Lebende Zellen geben durch Photonen* biologische Informationen weiter! Unser Körper ist ein ungeheurer, unvorstellbar komplexer Mechanismus. Etwa 50.000 Regulationsprozesse greifen pro Sekunde in die biochemischen Abläufe der
Zelle ein. Diese Prozesse werden von außen durch chemische Stoffe wie u.a. Nahrung, Arzneimittel oder Giftstoffe beeinflußt. In
diesem Prozeß haben Farben eine wichtige Bedeutung.
Farben sind in unserem Leben lebensnotwendig. Licht und Farbe sind seit Urzeiten für die Menschen eine Einheit. Lichtstrahlen, die auf eine Materie treffen, werden von dieser reflektiert.
Diese zurückgeworfene Strahlung erscheint, abhängig von ihrer
Wellenlänge, dem menschlichen Auge als eine bestimmte Farbe.
Die Farben verkörpern als Teile des Lichtes auch Teile des Lebens
und sind deshalb Bestandteil des Ganzen. Wir nehmen Licht und
Farbschwingungen auf, die neben einer physiologischen auch eine
psychologische Wirkung auf uns haben. Der Mensch, als Teil des
Kosmos und der irdischen Materie, hängt von den gegebenen
Gesetzmäßigkeiten seiner Umgebung ab und reagiert auf sie. Wir
reagieren aber nicht nur auf das, was sich dem Auge als sichtbar
darstellt, sondern auch auf alles Unsichtbare. Der Mensch ist ein
Teil des Ganzen, und Licht und Farben sind einfach Teil unseres
Lebens und haben einen entscheidenden Einfluß auf unser Sein!
(Siehe auch Farbübung in Kapitel 8.)
Da das Farbunterscheidungsvermögen bei Normalsehenden jedoch so ausgeprägt ist, wie zuvor beschrieben, sind Abweichungen in der Farbbedeutung von materiellen Dingen vergleichsweise gering. Durch praktische Versuche an einer größeren Zahl von
Testpersonen konnte ein einheitliches Farbsystem aufgestellt werden, das von allen als Basis genutzt wird.

1.4 Die Lebensfarben
Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um Ihre Lebensfarbe zu bestimmen*. Bei der ersten Methode lesen Sie sorgfältig die Beschreibungen aller Farben und spüren, welche Farbe am besten
Ihre Persönlichkeit beschreibt. Für viele Menschen ist es mit dieser Methode sehr leicht, ihre Lebensfarbe oder auch die ihrer Familienmitglieder und Freunde zu entdecken. Bei der zweiten Methode machen Sie einen Farbtest, indem Sie verschiedene Fragen
beantworten. Durch die Punkteauswahl finden Sie dann Ihre
Lebensfarbe. Das Entdecken Ihrer Lebensfarbe kann Ihnen ein
besseres und tieferes Verständnis für Ihre Lebensaufgabe und Ihr
Lebensziel geben. Es wird auch erklären, warum Sie mit manchen
Personen bessere Beziehungen haben als mit anderen. (Bücher
über Farbtherapie finden Sie im Quellennachweis und Bücherverzeichnis.)
Wichtig ist dabei, daß es oft nur subtile Unterschiede zwischen
manchen Lebensfarben gibt. So können z.B. alle Menschen mit
blauer, gelber und violetter Lebensfarbe die gleichen emotionalen
Qualitäten vorweisen. Sie haben alle den gleichen Wunsch nach
einer Beziehung, aber aus verschiedenen Gründen. Sie haben alle
das große Verlangen, Menschen zu helfen, jedoch jeder auf andere
Art und Weise. Ein „blauer“ Mensch hilft gerne einzelnen anderen, auf emotionaler Ebene, durch Beratung, Lehren oder Verpflegung (eine „blaue“ Krankenschwester kann sich oft besser um die Emotionen eines Patienten kümmern, als um seinen körperlichen
Zustand). Ein „gelber“ Mensch möchte helfen, sich aber beim Helfen nicht zu tief hineinziehen lassen. Ein „violetter“ Mensch möchte anderen helfen, aber am liebsten vielen, und das gleichzeitig; er
stärkt die Massen oder inspiriert sie, hat aber selten die Geduld oder
den Wunsch, einer einzelnen Person zu helfen.
Folgen Sie einer dieser Methoden sorgfältig und aufmerksam,
werden Sie intuitiv spüren, welche Farbe oder welche zwei Farben
am nächsten an Ihre Persönlichkeitseigenschaften, so wie sie wirklich sind, herankommen. Statistisch gesehen gibt es genauso viele Menschen mit zwei Lebensfarben wie mit einer Lebensfarbe. Ein
Mensch mit zwei Lebensfarben lebt meistens eine seiner Lebensfarben stärker.

*(Sollten Sie andere Farbzuordnungen kennen, widerspricht dies nicht unbedingt dem hier Dargestellten. So
sagt David Tansley in seinem Buch „Die Aura des Menschen“: Selbst die alten philosophischen Schulen waren
sich nicht einig bezüglich der Farben, die sie den Zentren zuschreiben. Dies hat seinen guten Grund und erklärt
sich aus der Tatsache, daß der Eingeweihte tatsächlich unterschiedliche Farben sieht, je tiefer er in das Chakra
eindringt. Die Farben verändern sich, sobald spezifische Prana-Energien im Chakra aktiviert werden.)

• Die rote Persönlichkeit
Sie drückt sich durch ihre Sinnlichkeit und ihren physischen
Körper aus. Sie lebt im Hier und Jetzt mit Mut, Kraft und Selbstvertrauen und glaubt nur an das, was sie anfassen, hören, riechen
oder sehen kann. Sie denkt nicht abstrakt und liebt die physischen
Aspekte des Lebens. In geistigen Kreisen liebt sie „das Tun“, baut
Kirchen, organisiert Veranstaltungen, tanzt und singt gern mit der
Gruppe. Sie zieht immer die körperlichen Herausforderungen den
emotionalen und geistigen vor. Sie arbeitet am liebsten tatkräftig
und hilft anderen, ihre Ideen zu verwirklichen. Sie kann ehrlich
und direkt, aber auch schlecht gelaunt und cholerisch* sein. Sie
kämpft gerne, sollte allerdings lernen, ihre Wut im Sport auszudrücken. Sie hat einen ausgeprägten Überlebensinstinkt, verfügt
über viel Energie und Ausdauer. Sie ist optimistisch, vertrauenswürdig, lebenslustig und loyal, kann aber auch böse, frustriert, explosiv, engstirnig und eigensinnig sein.

Als Kind:
Es ist fleißig, gewillt, das Angefangene zu beenden, kann aber
sehr stur sein und toben, fängt leicht einen Streit an. Es will kein
Führer sein, möchte aber auch nicht herumgeschubst werden. Es
zeigt eine unabhängige, starke Persönlichkeit und zieht in der
Schule praktische Fächer vor, wie Mechanik, Holzarbeit und Kochen. Ohne praktische Anwendungsmöglichkeit findet es ein
Fach wie Philosophie nicht interessant. Es braucht viel Anerkennung, ist entsetzt, wenn es öffentlich gerügt wird, und liebt Belohnungen. Es ist ungeduldig und äußert seine Gefühle meistens sehr
aufgeregt, muß lernen, sie einfühlsam zu vermitteln.

• Die orangefarbene Persönlichkeit
Sie sucht die Sensation, liebt die Aufregung, das Risiko und die
körperliche Gefahr. Sie geht bis zum Äußersten, um sich lebendig
zu fühlen: Lebens- und Todeserfahrung, aber bitte mit ordentlich
Adrenalin! Sie ist realistisch und mag keine spirituellen Konzepte. Sie kann Situationen und Menschen gut einschätzen und sich
geistig darauf vorbereiten. Sie lebt meistens ihre Träume, hat Mut,
Selbstvertrauen und kann andere aus gefährlichen Situationen
retten. Aber sie kann auch sehr egoistisch und egozentrisch, ohne
Mitgefühl oder Fürsorge sein. Sie mag gefühlsbetonte, nette Charaktereigenschaften nicht, kann kalt und unnahbar sein. Abenteuer zu überleben ist ihr Lebensinhalt, und dabei möchte sie nicht eingeengt werden.

Als Kind:
Orangefarbene Kinder sind Abenteurer, lieben es, zu klettern,
ins Wasser zu springen und das jeweils so hoch wie möglich bzw.
aus höchster Höhe. Sie sind waghalsig, stets dabei, ihre Umgebung
zu erkunden und herauszufordern. Ihre Eltern machen sich oft Sorgen um ihre körperliche Sicherheit, während die Kinder nur an das
nächste Abenteuer denken. Mit ihnen kann es Disziplinprobleme
geben.

• Die gelbe Persönlichkeit
Sie ist eine kindliche Persönlichkeit mit Humor und spielerischen Charakterzügen. Sie lacht gerne, sieht das Leben als Freude und nicht zu ernsthaft, ganz entspannt und mit Spaß. Sie bringt
Leichtigkeit und Spontaneität. Sie möchte gefallen und bemerkt
werden, ist ein Freund für alle. Gleichzeitig ist sie empfindsam,
leicht verletzlich und verlegen. Sie ist beweglich und braucht viel
Bewegung und Spiel, sonst besteht Suchtgefahr. Sie ist kreativ und
künstlerisch begabt. Tiere lieben „gelbe“ Menschen. Sie spürt,
wenn jemand Sorgen hat, möchte sich aber nicht hineinziehen lassen, wirkt heilend durch intuitive Berührung. Sie ist rebellisch,
ohne Selbstdisziplin, scheut Verantwortung.

Als Kind:
Es ist peinlich verlegen und unsicher oder genau das Gegenteil. Es rennt weg, versteckt sich, ist schnell eingeschüchtert und
hat Angst, nicht geliebt zu werden. Fühlt es sich sicher, kann es
fröhlich und unterhaltsam sein, oft der Klassenclown. Es ist aktiv
und neugierig, sehr beweglich, kann schwer stillhalten und sitzen
bleiben. Es konzentriert sich besser, wenn es sich bewegen kann.
Es liebt Auto- oder Zugfahren, diese „Bewegung“ beruhigt es und
läßt es kreativ werden. Es will Freude bringen und reagiert schnell
auf körperliche Strafe. Es braucht die Freiheit, um lebendig, freudig, herzlich und quirlig zu sein.

• Die grüne Persönlichkeit
Sie ist sehr intelligent, kraftvoll und klar, organisiert und effizient, denkt schnell. Sie mag Ideen und Konzepte, aber keine Einzelheiten. Sie liebt die Herausforderung und das Risiko, hat einen
starken Willen und diskutiert gerne. Sie muß alles unter Kontrolle haben, ist sonst frustriert, gestreßt oder voller Sorgen. Sie möchte alles verstehen und erfahren und liebt geistige Herausforderungen. Sie will alles wissen, lernt schnell und sammelt Diplome. Sie
ist ehrgeizig und ein „Workaholic“.

Als Kind:
Es ist sehr intelligent, fragt viel und lernt schnell. Es hat einen
starken Willen, ist bestimmend und fordert damit seine Eltern heraus. Es mag es nicht, wenn man ihm sagt, was es tun soll, es gibt
lieber Befehle. Es ist oft erwachsener als die Erwachsenen, möchte gehört und respektiert werden. Es ist frustriert, wenn die Dinge
nicht laufen, wie es das möchte, und kann laut werden, ein „Störenfried“ sein. Es braucht Unterstützung beim Entwickeln von Plänen und deren Umsetzung. Es ist erfolgreich und bekommt gute Noten.

• Die blaue Persönlichkeit
Sie ist liebend, nährend und unterstützend. Sie lebt aus dem Herzen und in der Emotion. Sie hat mütterliche Energie, umsorgt andere, ist die Beraterin, die Halt gibt. Sie ist eine natürliche Lehrerin
oder Pflegerin. Für Freunde hat sie alles übrig, neigt aber dazu, sich
zuviel zu kümmern, wird dann selbst krank. Sie ist empfindsam, fürsorglich und eine gute Gastgeberin. Sie ist eine emotionale Persönlichkeit, die schnell weint, bedingungslos lieben kann und eine starke Intuition hat. Sie akzeptiert und verzeiht und sieht das Gute im
Menschen. Sie wird oft als „zu nett“ abgestempelt und muß lernen,
nein zu sagen. Sie kann sich leicht auf Personen und Situationen einstimmen, weiß innerlich, was los ist, und ist hoch spirituell. Sie folgt
ihrem Glauben und kann gut überzeugen. Sie möchte geliebt werden, kennt aber Selbstwertprobleme und Schuldgefühle, ebenso die
Opferrolle, das Selbstmitleid und das Märtyrertum. Sie kann depressiv werden und muß deshalb lernen, sich selbst zu lieben. Sie liebt
Beziehungen und ist romantisch.

Als Kind:
Es ist liebend, sensitiv und emotional, versucht, seinen Eltern
zu gefallen, damit es geliebt wird. Es möchte ein Helfer sein, nieKapitel 1: Indigo und seine Bedeutung

manden enttäuschen oder verletzen. Es hat gute Manieren, ist ruhig, spielt allein, kümmert sich um alle, die sich nicht wohlfühlen
oder allein sind. Es interessiert sich für Beziehungen und träumt
sehr jung von einer glücklichen Ehe mit vielen Kindern. Es hat
Selbstwertprobleme und macht viele traumatische Erfahrungen
mit unerwiderter Liebe. Es wird von anderen Kindern sehr geliebt,
hat hohe Ideale.

• Die Indigo-Persönlichkeit
Sie ist sehr spirituell, hat ein inneres Gefühl für die Wahrheit
des Lebens. Sie kennt die alten mystischen Lehren, ist sehr empfindsam und weiß, daß wir alle geistige Wesen sind. Gegenständliche Wirklichkeit und Materie sind für sie Illusionen, Leben ist
göttliche Energie, alles ist Bewußtsein und Energie. Sie ist bewußt,
klar, kreativ und unabhängig, lebt nach höheren Prinzipien. Sie ist
lern- und wißbegierig, sucht Wissen, um ihre innere Weisheit zu
überprüfen. Sie tut, was sie für richtig hält. Sozialer Druck oder Erpressung wirken bei ihr nicht. Sie kennt keine Schuld- oder Strafkonzepte, ist ehrlich, unverblümt und läßt sich nicht in eine Norm
pressen. Sie ist schwer zu manipulieren, leidenschaftlich und offen, hat viel Verständnis für das Menschsein. Sie redet nicht viel,
zieht sich gern zurück, sieht das Leben als eine große Erfahrung.
Sie kann ängstlich, desorientiert sein, sich verloren fühlen und
sich isolieren. Manchmal fühlt sie sich fremd in der Welt, ist oft
verwirrt über irdische Dinge und schwer zu verstehen. Sie muß ihrer inneren Stimme vertrauen und folgen.

Als Kind:
Es ist ein sehr bewußtes Kind, offen und einfühlsam, dadurch
leicht zu verstören, was es ängstlich werden oder sich überwältigt
fühlen läßt. Es braucht wenig Schlaf, mag gern allein sein und läßt
sich zu nichts zwingen. Weder Strafen, Bitten, vernünftiges Reden
noch körperliche Kraft können es umstimmen, wenn es an etwas
glaubt. Wird es trotzdem gezwungen, so wird es ängstlich und isoliert sich oder geht voll in den Widerstand. Es ist wißbegierig,
möchte aber „echte“ Antworten, spürt Verlogenheit sofort. Es versteht den Zusammenhang zwischen dem Lehrstoff in der Schule
und der Spiritualität nicht.

• Die violette Persönlichkeit
Sie ist dynamisch und charismatisch, als Führer auf dem Planeten, um ihn zu retten. Sie muß ihre Lebensaufgabe jetzt aktivieren
und leben. Sie ist von großer emotionaler Tiefe und voller Mitgefühl für die ganze Welt. Sie liebt Musik, heilt sich damit. Sie ist visionär. Sie liebt das Reisen, andere Kulturen und braucht viel Freiheit. Sie kann das Zukünftige „sehen“ (z.B. ein Bild, bevor es
entsteht), ist sich sicher, daß die Erde überlebt, und hat eine Botschaft
für die Menschheit. Sie erkennt höhere Perspektiven, wird aber oft
als idealistischer Träumer verkannt. Sie möchte im Zentrum stehen
und kann auch narzistisch, arrogant, pompös sein. Sie hat diktatorische Anlagen und muß lernen, daß wir alle ein Teil des Ganzen
sind. Sie kann viele Dinge gleichzeitig machen oder geistig wie gelähmt sein, braucht die Meditation zum Ausgleich. Sie glaubt, daß
alles leicht gehen muß, und hofft auf universelle Hilfe.
Kapitel 1: Indigo und seine Bedeutung

Als Kind:
Es ist ein geborener Anführer, andere Kinder folgen ihm. In seiner Stärke zeigt es Mitgefühl, mißbraucht seine Macht nicht. Früh
sexuell orientiert, experimentiert es mit dem Körper; Eltern müssen dieses Thema sorgsam behandeln, um die Natürlichkeit des
Körperausdruckes zu bewahren. Es mag Kunst, liest gern und erfindet eigene Geschichten. Es verfügt über eine einzigartige, visuelle Wahrnehmungsgabe. Die „Violetten“ sind die ersten, die
Auras, Engel, andere Dimensionen oder Energiewellen sehen können. Eltern sollten den Wahrnehmungen des Kindes Vertrauen
schenken, um es in seinen besonderen Fähigkeiten zu stärken.